Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 06. Dezember 2021

Pressemitteilung

Pressemitteilung / Inkrafttreten der Bayerischen Verfassung vor 75 Jahren / Fundament für Aufschwung und Wohlstand in Bayern

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 Andreas Ebersperger
Andreas Ebersperger
Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
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Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat anlässlich des 75. Jahrestags des Inkrafttretens der Bayerischen Verfassung (08. Dezember 1946) das Regelungswerk als Meilenstein der bayerischen Geschichte gewürdigt.

„Nach der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland und Bayern hat die Verfassung den Weg für ein Zusammenleben in Frieden und Freiheit geebnet. Damit waren auch wesentliche Elemente für das Grundgesetz fixiert, das zweieinhalb Jahre später bundesweit in Kraft trat und für wirtschaftlichen Aufschwung und Wohlstand in Deutschland und ganz Europa sorgte“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Er betonte, dass die Bayerische Verfassung zwar keine konkrete Wirtschaftsordnung vorschreibt, aber klar definierte Grenzen zieht, in denen sich die Ausgestaltung der Wirtschaftsordnung bewegen muss: „Kartelle und Monopole wurden verboten. Stattdessen garantiert die Verfassung die Selbstverwaltung der Wirtschaft und spricht kleinen und mittelständischen Betrieben einen besonderen Schutz durch Gesetzgebung und Verwaltung zu. Wirtschaftliche Tätigkeit wird zudem unter Wahrung der Vertragsfreiheit programmatisch an das Gemeinwohl und die `allmähliche Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten´ gebunden. Diese Ideen fanden später in unsere Wirtschaftsordnung der Sozialen Marktwirtschaft Eingang und haben geholfen, einen starken Mittelstand zu schaffen, der unser Land so erfolgreich gemacht hat“, so Brossardt. Anlässlich der bevorstehenden Vereidigung der neuen Bundesregierung rief er dazu auf, die Soziale Marktwirtschaft wieder zum Kompass von Regierungshandeln zu machen.

Auch die in der Bayerischen Verfassung verbürgte Koalitionsfreiheit hat nach Überzeugung der vbw entscheidend zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im Freistaat beigetragen. Brossardt verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass diese die positive und die negative Koalitionsfreiheit umfasst: „Die Unternehmen sind folglich in ihrer Entscheidung frei, ob sie sich einem Tarifverband anschließen wollen oder nicht. Dabei muss es bleiben.“