Letzte Aktualisierung: 28. September 2026
Pressemitteilung
vbw unterstützt Unternehmen und Mitarbeitende bei der Hebung von Fachkräftepotenzialen / Dr. Prechtl: „Durch flexible, digitale Qualifizierung Beschäftigungsfähigkeit stärken“
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Mit dem Modellprojekt „Berufsabschluss in Teilzeit hybrid“ ermöglicht die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Ausbildung oder betriebliche Einzelumschulung in Teilzeit. „Das Projekt richtet sich an junge Menschen, die aufgrund ihrer Lebensumstände keine Vollzeitausbildung machen können. Die Ausbildung oder Umschulung in Teilzeit in Verknüpfung mit dem hybriden Berufsschulunterricht eröffnet Chancen für Personen, die wegen ihrer persönlichen Lebenssituation eine klassische Vollzeitausbildung oder Einzelumschulung nicht mit ihrem Alltag vereinbaren können. Gleichzeitig können Unternehmen neue Fachkräftepotenziale erschließen“, erklärte der stellvertretende vbw Hauptgeschäftsführer Dr. Christof Prechtl im Rahmen eines digitalen Projektbesuchs bei dem Malteser Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen und ergänzte: „Für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen ist es entscheidend, vorhandene Fachkräftepotenziale besser zu aktivieren. Der hybride Berufsschulunterricht ist der Türöffner und ermöglicht eine individuelle Begleitung der Teilnehmenden. Das schafft zusätzliche Flexibilität und erlaubt es, Berufsausbildung und persönliche Verpflichtungen besser miteinander zu verbinden. Auf diesem Weg leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag dazu, zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen und die Perspektiven am Arbeitsmarkt zu verbessern. Jetzt gilt es, auf diese Erkenntnisse aufzubauen und die die Chancen des Modellprojekts auch in anderen Settings der beruflichen Bildung zu nutzen.“
„Berufsabschluss in Teilzeit hybrid“ ist Bestandteil der Initiative Fachkräftesicherung FKS+, die die vbw gemeinsam mit der Bayerischen Staatsregierung durchführt. Das Modellprojekt wurde im März 2025 gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gestartet.
Anna Stolz, Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus, unterstreicht: „Das Modellprojekt ‚Berufsabschluss Teilzeit hybrid‘ zeigt eindrucksvoll, wie wir Bildung zeitgemäß, chancengerecht und praxisnah gestalten können. Durch die Kombination aus digitalen Lernformaten und begleitenden Präsenzphasen eröffnen wir jungen Menschen mit besonderen Lebensumständen neue Wege zum erfolgreichen Berufsabschluss – und stärken gleichzeitig die Fachkräftebasis in Bayern.“
Peter Michel, Geschäftsführer Operativ der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit: „Das Gemeinschaftsprojekt „Berufsabschluss in Teilzeit hybrid“ zusammen mit der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus bietet vor allem Menschen, die Familie und Beruf vereinen wollen, eine echte Perspektive. Wir freuen uns über jeden engagierten Ausbildungsbetrieb, der mit hybriden Modellen nicht nur die Fachkräfte von morgen sichert, sondern auch eine tolle Möglichkeit des Erwerbs eines Berufsabschlusses unter besonderen Voraussetzungen bietet.“
Die Bayerische Arbeitsministerin Ulrike Scharf betont: „Der Arbeitsmarkt in Bayern ist dringend auf Fachkräfte angewiesen. Es ist wichtig, dass auch besondere Formen der Ausbildung angeboten werden, um motivierte Talente zu erreichen und ihnen einen vollwertigen Berufsabschluss zu ermöglichen. Das Modellprojekt ,Berufsabschluss in Teilzeit Hybrid‘ ist dabei ein großartiges Beispiel. Gemeinsam setzen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit und dem Bayerischen Kultusministerium das Projekt engagiert um.“
Mehr zum Projekt erfahren Sie hier.