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Letzte Aktualisierung: 07. Mai 2026

Pressemitteilung

Nachwuchswissenschaftler*innen mit hochdotiertem Forschungspreis ausgezeichnet / Rodenstock: „Unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung braucht ein Update, dann wird sie auch in Zukunft ein wahres Erfolgsmodell für Deutschland sein“

Heute verlieh das Roman Herzog Institut (RHI) im Rahmen einer Festveranstaltung in der Residenz München drei jungen Nachwuchswissenschaftler*innen für ihre herausragenden Forschungsbeiträge den Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft. Mit insgesamt 35.000 Euro Preisgeld ist der Forschungspreis eine der höchstdotierten Auszeichnungen für Dissertationen und Habilitationen im deutschsprachigen Raum.

In ihrer Festrede wies Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Professorin an der Humboldt-Universität in Berlin, darauf hin: „Eine Soziale Marktwirtschaft lebt von der Initiative der Menschen und ihrer Bereitschaft, Risiken einzugehen, Chancen zu nutzen und Verantwortung für das Allgemeinwohl zu übernehmen. Um dies zu ermöglichen, sind entsprechende Ressourcen zwingend erforderlich. Nötig sind Bildung, Zeit, Geld und starke Netzwerke. Auch braucht es verlässliche Institutionen, Märkte, einen handlungsfähigen Sozialstaat, Forschung und Mitbestimmung. Auf all diesen Ebenen besteht Reformbedarf. Zukunft entsteht nicht im Warten, sondern im Handeln.“

Prof. Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des RHI, betonte: „Es freut uns sehr, auch dieses Jahr wieder drei hervorragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre erstklassige Forschungsarbeit auszuzeichnen. Ihre Arbeiten leisten einen wissenschaftlich fundierten Beitrag, notwendige Reformen anzugehen, damit unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zukunftsfähig bleibt.“

Die drei Preisträger*innen 2026 und ihre wissenschaftlichen Arbeiten:

Mit dem ersten Preis und einem Preisgeld von 20.000 Euro wird Dr. Manuel Menkhoff ausgezeichnet. Er ist Juniorprofessor am Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Kopenhagen sowie Forschungsdirektor beim Zentrum für Makroökonomik und Umfragen im Münchner ifo-Institut. Seine Dissertation „Expectations and Behavior of Firms in Macroeconomics and Finance” untersucht, wie Schocks, Erwartungen und Unsicherheit die Entscheidungen von Unternehmen prägen.

Den zweiten Preis und ein Preisgeld von 10.000 Euro erhält Dr. Oliver Schlenker für seine Forschungsarbeit „Three Essays on Contemporaneous Challenges in the Labor Market“. Die Dissertation beschäftigt sich mit den Folgen zentraler Arbeitsmarktherausforderungen im Zusammenspiel mit institutionellen Rahmenbedingungen.

Der dritte Preis mit einem Preisgeld von 5.000 Euro geht an Prof. Dr. Katja Chandna-Hoppe für ihre Dissertation „Die Gegenleistung im Vertrag – Gegenstand, Grenzen und Vertragsrisiko“. Ihre Arbeit beleuchtet den schuldrechtlichen Grundbegriff unter Berücksichtigung digitaler Entwicklungen.

Ausschreibung für den Roman Herzog Forschungspreis 2027:
Im Rahmen der Preisverleihung wies Prof. Randolf Rodenstock auf die Ausschreibung des Forschungspreises 2027 hin. Einsendeschluss ist der 31.12.2026. Alle Informationen finden Sie auf der Homepage des Roman Herzog Instituts www.romanherzoginstitut.de

Das Roman Herzog Institut
Das Roman Herzog Institut setzt sich als Think Tank mit den Gegenständen Werte, Führung und Zukunft auseinander.

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