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Letzte Aktualisierung: 30. Oktober 2026

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Kongress „Digitale Transformation im Steuerwesen“: Weniger Aufwand und mehr Rechtssicherheit dank digitaler Prozesse

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. hat sich auf ihrem Kongress „Digitale Transformation im Steuerwesen“ mit dem Anspruch an digitale Verfahren auseinandergesetzt. „Die Digitalisierung steuerlicher Prozesse war bisher eine Erfolgsgeschichte, und sie muss es bleiben. Gut strukturierte Prozesse und die Möglichkeiten ihrer Optimierung durch Künstliche Intelligenz bieten das Potenzial, bürokratischen Aufwand abzubauen und zu mehr Effizienz und Rechtssicherheit im Steuerwesen zu kommen. Die Kraftanstrengungen, um dieses Potenzial auszuschöpfen, sind aber enorm“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Zusammen mit dem Institut für Digitalisierung im Steuerrecht e. V. (IDSt) und dessen Vorsitzendem, Georg Geberth, hat die vbw auf ihrem Kongress zentrale Anwendungsfragen erörtert. Konkret ging es von der effektiven Arbeit mit strukturierten Daten über effizientes Datenmanagement mittels Once-Only-Prinzips und E-Rechnung bis zu digital gestützten und dadurch deutlich schnelleren Betriebsprüfungen. „Wir melden nicht nur Ansprüche an, sondern setzen uns ganz konkret damit auseinander, wie gute digitale Schnittstellen die Abläufe zwischen Staat und Wirtschaft verbessern und so unser Land nach vorne bringen. Diesen Weg müssen wir konsequent weiter gehen, dann profitieren alle davon“, so Brossardt.

Die vbw betont, dass die weitere Digitalisierung des Steuerwesens sowohl für Steuerpflichtige als auch für die Finanzverwaltung eine Chance ist. „Der Handlungsbedarf im Steuerwesen ist riesig. Wir brauchen für die digitale Welt endlich praxistaugliche Gesetze. Ebenfalls benötigen wir stärker serviceorientierte und anwenderfreundliche Verwaltungsleistungen für Personen und Unternehmen im Steuerwesen. Vor allem aber setzen wir auf ein neues Mindset, das wachstumshemmenden Aufwand auf ein Minimum begrenzt und Regulierung sowie Verwaltungshandeln klar auf das Wesentliche ausrichtet. Die Modernisierungsagenda der Bundesregierung ist dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung, es braucht aber weiteren Reformehrgeiz und mehr Tempo“, findet Brossardt.

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