Letzte Aktualisierung: 15. Mai 2026
Pressemitteilung
München will Olympia, München kann Olympia: Wirtschaft wirbt für Landeshauptstadt als Ausrichterstadt und übergibt Memorandum an Politik
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München ist der richtige Ort für Olympische und Paralympische Spiele! Die Olympioniken finden in der Landeshauptstadt alles unter einem Dach, es sind die Spiele der kurzen Wege und der zentral gelegenen Wettkampfstätten – ein Konzept im Sinne des Sports und der Olympischen Bewegung. Deswegen bekräftigt die bayerische Wirtschaft ihre Unterstützung für die Olympiabewerbung der Landeshauptstadt. Wolfram Hatz, Präsident der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., Dr. Manfred Gößl vom Bayerischen Industrie- und Handelskammertag (BIHK), Dr. Frank Hüpers von der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern und Christian Schottenhamel vom Bündnis pro Olympia haben heute ein entsprechendes Memorandum an Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Oberbürgermeister Dominik Krause und Innenstaatssekretär Sandro Kirchner überreicht.
In dem Unterstützungsschreiben bringen die Kammern und Wirtschaftsorganisationen zum Ausdruck, dass nicht nur die Bevölkerung Münchens mit großer Mehrheit hinter der Olympiabewerbung steht, sondern die ganze Region eine erstklassige und gut vorbereitete Gastgeberin für das größte Sportfest der Welt ist. München habe Erfahrung darin, international angesehene Großveranstaltungen routiniert und erfolgreich zu organisieren, so die Wirtschaftsorganisationen. Als Beispiele nennen sie das Oktoberfest, die Sicherheitskonferenz, Konzerte von Weltstars, die Weltleitmessen sowie die regelmäßig stattfindenden Topspiele der UEFA Champions League und die European Championships im Jahr 2022. Neben der Expertise zeichne die Gastgeberstadt München auch die gelebte Begeisterung und Leidenschaft, die Lust auf Neues sowie die gesellschaftliche Akzeptanz für solche Events aus. Dazu komme, dass der Münchner Flughafen als zweitgrößter Airport Deutschlands das Tor Bayerns zur Welt und mit seinen europäischen und interkontinentalen Flugverbindungen ein angesehenes internationales Drehkreuz ist. Die Gastfreundschaft und die internationale Strahlkraft der bayerischen Lebensart zeige sich zudem tagtäglich unter anderem in den Hotels und Gaststätten sowie im gesamten Tourismusbereich.
Für die Wirtschaft steht fest: Das Erbe der Spiele von 1972 wirkt bis heute nach. Der Bau von U-Bahn und S-Bahn, der geschaffene Wohnraum und die nachhaltige Stadtentwicklung seien unter anderem die Gründe, warum der Wirtschaftsstandort attraktiv für Fach- und Arbeitskräfte, Gründerinnen und Gründer sowie Gäste aus aller Welt ist. Die unterzeichnenden Kammern und Wirtschaftsorganisationen erhoffen sich von Olympischen und Paralympischen Spielen einen erneuten Turbo bei Investitionen in bereits geplante Infrastruktur- und Wohnraumprojekte. Die Gewinner dieser Investitionen in die Zukunft seien die Bürgerinnen und Bürger in München, in Bayern und in ganz Deutschland. Gerade in München sei sichtbar, wie Olympia positiv auf die Stadt wirkt und wie nachhaltig die damaligen Wettkampfstätten genutzt werden können – heute trainiert der Sportnachwuchs in den Hallen und Stadien von damals. Die Wirtschaft steht daher hinter dem Münchner Konzept nachhaltiger, ressourcenschonender und effizienter Spiele mit dem Olympiapark als Herzstück.
Im Memorandum schreiben der BIHK, die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern, die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und das Bündnis pro Olympia: „Von der nachhaltigen, internationalen Strahlkraft einer Olympia-Austragung profitiert nicht nur der Tourismus- und Wirtschaftsstandort München mit seinen Einwohnerinnen und Einwohnern, sondern die Spiele setzen auch neue Akzente für ganz Deutschland. Wir können als Land zeigen, was wir können – und was wir als Wirtschaft und Gesellschaft leisten. Das sind einmalige Investitionen in unseren Standort Deutschland, die nachwirken und uns alle voranbringen. Es geht um mehr als nur um Sportwettkämpfe, es geht um Leistungsbereitschaft, um den Willen, gemeinsam ein Ziel zu erreichen und um einen nachhaltigen Beitrag zur wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und internationalen Entwicklung.“