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vbw Fokusthemen/Russland/Ukraine/Recht

Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2022

Information

Erwerbsmigration: Kurzinformationen der Bundesregierung zur Gewinnung und Beschäftigung russischer Fachkräfte

Kontakt
Holger Kaiser
Arbeitsrecht, Entbürokratisierung
Telefon +49 (0)89-551 78-238 +mobil+ +49 (0)151-675 501 29

Die Bundesregierung hat eine Kurzinformation für Arbeitgeber zur Gewinnung und Beschäftigung von russischen Fachkräften veröffentlicht. Hintergrund der Initiative ist, dass das Bundeskabinett im April 2022 eine ressortübergreifende Taskforce „Russische Fachkräfte“ eingerichtet hat, um die Einwanderung und mögliche Anwerbung von russischen Fachkräften nach Deutschland zu unterstützen.

Die Kurzinformation erläutert den Status quo des derzeitigen Einreiseverfahrens bei der Beschäftigung russischer Fachkräfte. Darin wird auch auf eine Werbekampagne der Bundesregierung zu den Beschäftigungsmöglichkeiten in Deutschland hingewiesen, die in Armenien, Georgien, Kasachstan und der Türkei läuft. Die Kurzinformation können Sie auf dem Portal „Make it in Germany“ abrufen.

Abweichungen bei der Rekrutierung russischer Fachkräfte im Vergleich zu denen anderer Drittstaaten, ergeben sich in folgenden drei Punkten:

  • Für international tätige Unternehmen und Konzerne, die sich aufgrund des Kriegs in der Ukraine aus Russland zurückziehen bzw. zurückziehen wollen, gibt es die Möglichkeit, ihre in Russland tätigen Fachkräfte vereinfacht nach Deutschland zu holen. Zur Beschleunigung der Verfahren hat die Bundesagentur für Arbeit für bestimmte Gruppen eine Globalzustimmung zur Arbeitsmarktzulassung erklärt (Globalzustimmung). Diese ist bis zum 30. September 2022 gültig.
  • Wenn die Anzahl von Fachkräften im zweistelligen Bereich liegt, sollten Arbeitgeber nicht einzelne Termine in der Auslandsvertretung in Russland vereinbaren, sondern die Möglichkeit der Sammeltermin-Vergabe des Auswärtigen Amtes nutzen.
  • Fachkräfte mit russischer Staatsangehörigkeit und gewöhnlichem Aufenthalt in der Russischen Föderation können ihr Visum derzeit nicht nur bei den deutschen Auslandsvertretungen in der Russischen Föderation, sondern auch in Armenien, Georgien, Kasachstan und der Türkei beantragen.

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