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Letzte Aktualisierung: 04. Februar 2021

vbw Fokusthemen/Fokus Corona/Prävention | Information

BAuA-Bericht zu betrieblichem Arbeitsschutz in der Corona-Krise

In der Corona-Krise sind die Unternehmen in Deutschland ihrer Verantwortung sehr gut nachkommen und haben dem Arbeits- und Infektionsschutz einen hohen Stellenwert eingeräumt, und das trotz der großen organisatorischen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die die Pandemie mit sich gebracht hat.

Das geht aus einer repräsentativen Studie hervor, die die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) erstellt hat. Hierfür haben sie mehr als 1500 Unternehmen im dreiwöchigen Rhythmus zur Umsetzung relevanter Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen befragt.

Arbeitsschutz zu Corona-Zeiten ist Chefsache

Die Befragungen zeigen ein klares Bekenntnis der Betriebe zu den empfohlenen Schutzmaßnahmen: Knapp 80 Prozent der Betriebe setzen coronaspezifische Maßnahmen zum Arbeits- und Infektionsschutz um. In 98 Prozent der Betriebe ist die Geschäftsführung an der Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen beteiligt. Das unterstreicht den Stellenwert des Arbeits- und Infektionsschutzes in den Betrieben.

Nur 16 Prozent der befragten Betriebe geben an, dass ihre Anstrengungen eher nicht bzw. überhaupt nicht zugenommen haben. Der am häufigsten genannte Grund hierfür war, dass der bereits bestehende Arbeits- und Infektionsschutz als ausreichend bewertet wurde.

Individuelle Lösungen notwendig

Die Wissenschaftler kommen im Bericht zu dem Schluss, dass die Betriebe je nach branchen-, größen- und betriebsspezifischen Besonderheiten nur mit einem individuell abgestimmten Maßnahmenkonzept begegnen können. Dies lege nahe, dass es nicht das Eine richtige Vorgehen für den Arbeitsschutz in der Corona-Krise gebe.

Den vorläufige Bericht zur Studie stellt die BAuA auf ihrer Webseite zur Verfügung: Betrieblicher Arbeitsschutz in der Corona-Krise