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vbw Fokusthemen/Fokus Corona/Impfen

Letzte Aktualisierung: 20. Juni 2022

Information

Handreichungen für Betriebsärzte zu Impfstoffvorbestellung, Vergütung, Abrechnung und Meldung von Corona-Impfungen

Kontakt
Dr. Christoph Picker
Dr. Christoph Picker
Leiter Arbeitswissenschaft
Telefon +49 (0)89-551 78-518 +mobil+ +49 (0)160-985 102 72

Die Coronavirus-Impfverordnung bildet eine wesentliche rechtliche Grundlage für das Impfen in Betrieben. Mit Handreichungen für Betriebsärzte zu Impfstoffbestellung, Vergütung, Abrechnung und Meldung von COVID-19-Impfungen haben wir ausgewählte Inhalte der Verordnung für Sie aufbereitet. Sie finden sie unten im Downloadbereich.

Impfstoffbestellung

  • Die Bestellung erfolgt im Regelfall jeweils bis mittwochs, 12:00 Uhr.
  • Bestellberechtigung: Jeder bei einem Unternehmen angestellte Betriebsarzt (Werksarzt), jeder Betriebsarzt eines überbetrieblichen Dienstes und jeder freie Betriebsarzt, der für ein Unternehmen mit Sitz in Deutschland Impfungen gegen COVID-19 durchführen wird.
  • Bestellung impfstoffspezifisch mit Impfzubehör auf blauem Privatrezept.

Anlieferung und Lagerung

  • Die Anlieferung erfolgt grundsätzlich am Montag – in der Regel nachmittags.
  • Die gelieferten Impfstoffe müssen bei 2° bis 8 °C in einem geeigneten Kühlschrank gelagert werden.
  • Hinweise der Hersteller beachten.

Vergütung der Impfleistung

  • 20 Euro je Erst- und Abschlussimpfung.
  • Anspruch haben freie Betriebsärzte und überbetriebliche betriebsärztliche Dienste.
  • Kein Anspruch besteht bei angestellten Betriebsärzten sowie überbetrieblichen Diensten, wenn die Leistung bereits anderweitig im Wege einer Beauftragung durch ein Unternehmen vergütet wird.
  • Kein Anspruch besteht auch für freie Betriebsärzte und überbetriebliche Dienste bei Impfungen in Impfstellen, die von dritter Seite finanziert werden.

Vergütung für die Ausstellung eines COVID-19 Impfzertifikats nach § 22 Abs. 5 IfSG

  • Die Vergütung des Betriebsarztes oder des überbetrieblichen Betriebsärztlichen Dienstes beträgt grundsätzlich sechs Euro je Ausstellung, wenn diese durch den impfenden Betriebsarzt selbst erfolgt.
  • Der Vergütungsbetrag von sechs Euro wird bei der Ausstellung durch den impfenden Betriebsarzt unabhängig davon erstattet, ob die Erstellung des Impfzertifikats bei der Durchführung der Impfung oder nachträglich erfolgt (etwa bei einer späteren Bereitstellung der technischen Verfahren oder dem Abhandenkommen der Erstbescheinigung).
  • Die Vergütung für die nachträgliche Ausstellung eines Impfzertifikats durch einen Betriebsarzt oder den überbetrieblichen Betriebsärztlichen Dienst beträgt 18 Euro, wenn der ausstellende Betriebsarzt die im Wege des Impfzertifikats zu bestätigende Impfung nicht selbst durchgeführt hat.
  • Wird durch einen Betriebsarzt nachträglich ein Impfzertifikat über die Durchführung einer Erstimpfung durch einen anderen Arzt ausgestellt und diese Ausstellung im Umfang von 18 Euro vergütet, umfasst die Vergütung für die nachträgliche Ausstellung eines Impfzertifikates durch denselben Betriebsarzt und für eine von einem anderen Arzt durchgeführte Zweitimpfung nur sechs Euro (insgesamt bis zu 24 Euro).

Abrechnung

  • Über die Kassenärztliche Vereinigung (KV), in deren Bezirk der Leistungserbringer seinen Sitz hat.
  • Einmalige Anmeldung/Registrierung bei der zuständigen KV, als externer Leistungserbringer erforderlich.
  • Einfache Abrechnung via Angabe der Anzahl der durchgeführten Impfungen im entsprechenden Abrechnungsmonat.
  • Besonderheit für freie Betriebsärzte, die gleichzeitig an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen: Die Leistungen sind jeweils entsprechend der wahrgenommenen Rolle zu kennzeichnen und nach den jeweiligen Verfahren abzurechnen, die in den Abrechnungsvorgaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung dargelegt sind.

Meldung

Tägliche Meldung des gesamten Datensatzes an das Digitale Impfquotenmonitoring (DIM) des RKI.

  • Bei DIM-Schnittstelle in Praxissoftware: automatische Meldung aus der Praxissoftware. Informationen hierzu erhalten die Betriebsärzte von ihrem anbietenden Softwarehersteller.
  • Bei fehlender Schnittstelle: manuelle Meldung an das Digitale Impfquotenmonitoring des RKI.
  • Besonderheit für freie Betriebsärzte, die gleichzeitig an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen: tägliche Schnell-Doku über das Impf-DokuPortal der KBV, zusätzlich quartalsweise Dokumentation über die Abrechnung.

Information

Update 13.07.2021: Informationen zur Meldung von Impfdaten

Information

Update 13.07.2021: Informationen zur vorübergehenden Dokumentation von Impfdaten

Information

Update 13.07.2021: DIM - Digitales Impfmonitoring: Fragen und Antworten