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Letzte Aktualisierung: 19. November 2020

Fokus Corona/Allgemeines | Gesetz

Verdienstausfallentschädigung bei Quarantäne eines Kindes

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Nach dem in der Corona-Pandemie vorübergehend eingeführten § 56 Abs. 1a IfSG erhalten Eltern von Kindern bis zu 12 Jahren eine Entschädigung. Voraussetzung war bisher, dass ein Verdienstausfall wegen der Schließung oder Teilschließung von Schulen und Betreuungseinrichtungen beziehungsweise Betretungsverboten für diese eingetreten ist.

War für ein Kind vom Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet worden, ohne dass zugleich eine Schließung, Teilschließung oder eine Betretungsverbot vorlag, gab es bisher keine Entschädigung.

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) wurde ein solcher Anspruch für die Quarantäne des Kindes ab dem 19. November 2020 neu eingeführt. Er gilt allerdings nicht rückwirkend.

Zugleich wurde der Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a IfSG bis zum 31. März 2021 verlängert. Ursprünglich war er bis zum 31. Dezember 2020 beschränkt gewesen.

Weitere Information

Weiterführende Informationen zum Entschädigungsanspruch bei Kinderbetreuung finden Sie hier:

Allgemein

Unter Berücksichtigung der Tarifverträge der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie (vbm)

Gesetzgebungsvorhaben

Am 18. November 2020 wurde das Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite im Bundestag und vom Bundesrat verabschiedet. Es wurde noch am selben Tag vom Bundespräsidenten unterzeichnet und verkündet. Bereits am 19. November 2020 ist es in Kraft getreten.

Den verabschiedeten Gesetzestext finden Sie hier (PDF-Direktlink) .