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Rückblick – 4. Sonnefelder Wirtschaftsgespräch

Kontakt
 Patrick Püttner
Patrick Püttner
Geschäftsführer der vbw Bezirksgruppe Oberfranken
+49 (0)9561-55 62-10 +49 (0)173-578 30 73

Bei unserem 4. Sonnefelder Wirtschaftsgespräch begrüßte Thomas Kaeser, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Oberfranken, die Physikerin Laura Winterling als Gastrednerin. In ihrem Vortrag „Chancengleichheit: Frauen in Männerberufen - wie wird man eigentlich Astronautentrainer?“ gab Laura Winterling Einblicke aus ihrer Zusammenarbeit mit den Astronauten der ISS und eröffnete neue Perspektiven auf die Frage, wie Frauen in Männerdomänen erfolgreich in die eigene Zukunft starten. „Einer Rakete ist es egal, ob ein Mann oder eine Frau sie steuert“, sagte Laura Winterling.

Frauen unterstützen, ihr Potenzial und ihre Talente umsetzen

„Mädchen unterschätzen häufig ihre technischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und orientieren sich danach auch auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“, sagte Thomas Kaeser und forderte: „Wir müssen das Selbstbewusstsein der jungen Frauen in diesen Bereichen stärken und ihnen die Chancen in den entsprechenden Branchen aufzeigen.“

Girls' Day Akademie Bayern

Mit Projekten wie der Girls' Day-Akademie Bayern setzen sich die bayerischen Arbeitgeberverbände seit Jahren mit Erfolg dafür ein, Mädchen für technische Berufe zu begeistern. "Die Ergebnisse einer Langzeitevaluation des Projektes Anfang 2020 haben gezeigt, dass sich 61 Prozent der ehemaligen Girls' Day-Akademie-Teilnehmerinnen für eine Ausbildung oder ein Studium im MINT-Bereich entschieden haben", berichtete Kaeser.

Vereinbarkeit Beruf und Familie

Er verwies darauf, dass die bayerische Metall- und Elektroindustrie nicht nur hervorragende Verdienst- und Aufstiegschancen, sondern auch gute Möglichkeiten bietet, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine zentrale Stellschraube, um ungewollt lange Erwerbsunterbrechungen von Mitarbeiterinnen zu reduzieren, die Arbeitszeit auszuweiten und so insgesamt mehr Karriereoptionen für Frauen zu eröffnen. Die Unternehmen handeln, indem sie vielfältige Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle und betriebliche Kinderbetreuung ermöglichen. Aber auch der Staat ist gefragt, die Betreuungsangebote weiter auszubauen und an die beruflichen Realitäten anzupassen. Wir benötigen außerdem ein flexibleres Arbeitszeitrecht, das den Bedürfnissen von Beschäftigten und Arbeitgebern besser entgegenkommt“, so Kaeser.

Rückblick

4. Sonnefelder Wirtschaftsgespräch
am 24.11.2020 in Online

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