Die bayerische Wirtschaft

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen?

Sie haben keine Login-Daten?

Login-Daten beantragen
Zur Übersicht
Themen und Services/Wertschöpfung

Letzte Aktualisierung: 23. Dezember 2022

Studie

Standortfaktoren und Verlagerungstendenzen in Bayern

 Volker Leinweber
Volker Leinweber
Geschäftsführer, Leiter der Abteilung Volks- und Außenwirtschaft
Telefon +49 (0)89-551 78-133 +mobil+ +49 (0)173-573 89 25
Standortfaktoren und Verlagerungstendenzen in Bayern
PDF | 0,7 MB

Die bayerische Wirtschaft muss derzeit eine Vielzahl an Krisen bewältigen: die Corona-Pandemie, die globalen Lieferprobleme, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und als Folge die massiven Preissteigerungen und Versorgungsunsicherheiten bei Energie. Diese Krisen stellen unseren Standort vor existenzielle Herausforderungen.

Hohes Auslandsengagement der bayerischen Wirtschaft

In den letzten Jahren hat das Auslandsengagement der bayerischen Unternehmen weiter zugenommen. Die Zahl der Auslandsmitarbeiter ist mit 1,8 Prozent p.a. etwas stärker gestiegen als die Zahl der Beschäftigten in Bayern mit 1,0 Prozent. Seit 2018 lässt das Tempo bei den Direktinvestitionen im Ausland etwas nach.

Weitere Zunahme der Bedeutung des Auslands

Der Trend zum Ausland nimmt weiter zu. Getrieben wird dies vor allem von den größeren Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten sowie jenen Unternehmen, die bereits im Ausland tätig sind. Sie sehen eine zunehmende Bedeutung des Auslands als Beschaffungs- und Absatzmarkt ebenso wie als Produktionsstandort. Da diese Unternehmen über die Wertschöpfungsketten auch auf andere Betriebe eine große Ausstrahlungskraft haben, ist diese Entwicklung für die gesamte Wirtschaft in Bayern relevant.

Verbesserung der Standortfaktoren im Fokus

Der Wirtschaftsstandort Bayern muss wieder stärker in den Fokus genommen werden. Unser muss Standort gestärkt und wieder zukunftsfähig werden. Dafür müssen jetzt rasch die Weichen gestellt werden. Dazu braucht es Entlastungen in finanzieller ebenso wie in regulatorischer Hinsicht sowie klare und konkrete Masterpläne für die Rahmenbedingungen am Standort Bayern.

Seite drucken