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Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2021

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Restart im Tourismus

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 Volker M. Schilling
Volker M. Schilling
Mittelstand, Unternehmensfinanzierung, Technologiepolitik, Tourismus
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Corona-Krise belastet die Tourismusbranche

Die Corona-Pandemie hat massive wirtschaftliche Folgen für die Tourismuswirtschaft, die sich in wegbrechenden Umsätzen und schmelzenden Liquiditätspolstern widerspiegeln. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden diskutierten im Wechsel mit Impulsvorträgen auf unserem OnlineKongress Restart im Tourismus über erfolgversprechende Konzepte für den Wiederanlauf für die Tourismuswirtschaft sowie tourismusaffine Städte und Gemeinden, Kur- und Heilbäder. Dazu berichtete jeweils ein Vertreter über die Situation und den Ausblick:

  • Jakob Portenlänger, Geschäftsführer des BIO-Hotels und Bio-Restaurants "Alter Wirt" in Grünwald machte deutlich, dass ein erfolgreicher Restart insbesondere Planungssicherheit und die zügige Auszahlung der zugesagten Gelder erfordere.
  • Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg wies auf die besonders schwierige Situation im Städtetourismus hin und mahnte Chancengleichheit für alle Mitbewerber im Restart an, damit Veranstalter nicht dauerhaft an andere Standorte abwandern.
  • Tobias Ehrlicher, Erster Bürgermeister von Bad Rodach betonte die große Bedeutung des Einzelhandels, der Gastro- und Hotelbranche vor Ort und bat um weitere Unterstützung der Kur- und Heilbäder.

Bertram Brossardt betonte: „Die bayerische Staatsregierung und der Bund haben umfassende Hilfspakete aufgelegt. Im nächsten Schritt gilt es, zukunftsorientierte Strategien für die Zeit nach der Krise zu entwickeln.“

Optimistischer Blick in die Zukunft

Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und Bayerischer Wirtschaftsminister, zeigte sich trotz der schwierigen Gesamtlage optimistisch, dass der Tourismusstandort Bayern im Jahr 2021 auf die Erfolgsspur zurückkehrt. Dafür setzt sich die Bayerische Staatsregierung jetzt und auch in Zukunft ein.

Die Vorbereitungen für den Restart laufen auf allen Ebenen. So berichtete Barbara Radomski, Geschäftsführerin der Bayern Tourismus Marketing GmbH, vom intensiven Austausch mit allen tourismusaffinen Verbänden in Bayern. Im Zentrum steht dabei die Nutzung aller digitaler Kanäle. Inhaltlich setzt man im Freistaat auf die Marke „Gesundes Bayern“ und verstärkt auf Authentizität touristischer Erlebnisse.

Wichtige Reformmaßnahmen müssen angegangen werden

Auf dem Podium waren sich alle Vertreter einig, dass ein erfolgversprechender Restart nur gelingen kann, wenn auch grundlegende Reformen zügig angegangen werden. Angela Inselkammer, die Präsidentin des Bayerische Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern e. V., sprach sich insbesondere für die weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit durch Einführung der Wochenarbeitszeit aus und forderte einen umfassenden Bürokratieabbau.

Auch wenn zentrale rechtliche Rahmenbedingungen in Berlin entschieden werden, machte sich Bertram Brossardt dafür stark, ein umfassendes Paket zur Stärkung des Tourismusstandorts Bayern zu schnüren: „Das ist uns die Branche wert – sie gehört zur Identität Bayerns.“

Vortragende und Podiumsteilnehmer

  • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
  • Hubert Aiwanger MdL (online), Stellvertretender Ministerpräsident und Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
  • Angela Inselkammer, Präsidentin, Bayerischer Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e. V.
  • Barbara Radomski, Geschäftsführung, BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH
  • Jakob Portenlänger, Geschäftsführer, BIO-Hotel und Bio-Restaurant "Alter Wirt" in Grünwald
  • Tobias Ehrlicher (Video), Erster Bürgermeister der Stadt Bad Rodach
  • Markus König (Video), Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg