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Letzte Aktualisierung: 10. Juni 2022

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Russland-Ukraine-Krieg: Lohnsteuerliche Behandlung von Unterstützungsleistungen

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Dr. Benedikt Rüchardt
Dr. Benedikt Rüchardt
Steuern, Finanzen, Landesentwicklung, Wirtschaft und Kommunalwirtschaft
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Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat sein Schreiben „Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten“ vom 17. März 2022 um lohnsteuerliche Regelungen zu Unterstützungsleistungen der Arbeitgeber ergänzt.

Beihilfen und Unterstützungen eines Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer können nach R 3.11 der Lohnsteuer-Richtlinien steuerfrei sein.

Diese Regelung kann auch auf Unterstützungen, die in Form von sonst steuerpflichtigen Zinsvorteilen oder in Form von Zinszuschüssen gewährt werden, Anwendung finden.

Der Vorteil aus der unentgeltlichen oder verbilligten Übereignung von gebrauchten Gegenständen zum Zweck der Ausstattung von Wohnung oder Unterkunft eines Arbeitnehmers, der aufgrund der Kriegsereignisse die Ukraine verlassen hat, ist dem Arbeitslohn des Arbeitnehmers nicht zuzurechnen.

Die steuerfreien Leistungen sind im Lohnkonto aufzuzeichnen. Dabei ist auch zu dokumentieren, dass der die Leistung empfangende Arbeitnehmer durch die Kriegshandlungen zu Schaden gekommen ist.

Weitere Informationen des Bundesministeriums der Finanzen stellen wir Ihnen hier für den Download zur Verfügung.

Information

Schreiben BMF Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten