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Letzte Aktualisierung: 26. November 2020

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Rentenversicherungsbericht 2020

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 Beate Neubauer
Beate Neubauer
CSR / Nachhaltigkeit, Soziale Marktwirtschaft, Alterssicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Gesundheitswirtschaft, FKS+
Telefon +49 (0)89-551 78-534 +mobil+ +49 (0)173-573 89 22

Der jährlich erscheinende Rentenversicherungsbericht gibt einen Überblick zur erwartenden Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung. Daraus abgeleitet werden die Annahmen zur Beitragssatzentwicklung in den nächsten Jahren.

Prognose zur Beitragssatzentwicklung

Die langfristigen Prognosen zur Beitragssatzentwicklung basieren auf verschiedenen Szenarien zur Entwicklung der Entgelte und Beschäftigung. Da derzeit die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie schwer abschätzbar ist, sind die getroffenen Annahmen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Mittelfristig geht der Rentenversicherungsbericht derzeit vom folgenden Szenario der Beitragssatzentwicklung aus:

2020 18,6 %
2021 18,6 %
2022 18,6 %
2023 19,3 %
2024 19,9 %
2030 21,5 %
2034 22,4 %

Diese Fortschreibung des Beitragssatzes geht von folgenden Annahmen über die Beschäftigung und Veränderung der entgelte aus.

Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter:

2019 +2,9 %
2020 -1,0 %
2021 +3,0 %
2022 +2,6 %
2023 +3,0 %
2024 +3,0 %

Veränderung der Beschäftigtenzahlen:

2019 +1,2 %
2020 -0,6 %
2021 +0,5 %
2022 +0,6 %
2023 -0,2 %
2024 -0,2 %

Renten steigen auch in den nächsten Jahren

Bis zum Jahr 2034 steigen die Renten um insgesamt rund 32 Prozent. Dies entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 2 Prozent pro Jahr. Das Sicherungsniveau vor Steuern, das die Relation von Renten zu Löhnen zum Ausdruck bringt, beträgt derzeit 48,2 Prozent. Längerfristig sinkt das Sicherungsniveau über 47,6 Prozent im Jahr 2030 bis auf 46,0 Prozent zum Ende des Vorausberechnungszeitraums im Jahr 2034.

Das zeigt: aus einem sinkenden Rentenniveau kann nicht auf sinkende Renten geschlossen werden.

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Rentenversicherungsbericht 2020