Die bayerische Wirtschaft

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen?

Sie sind noch nicht registriert?

Jetzt registrieren
Zur Übersicht
Themen und Services/Rohstoffe + Ressourcen

Letzte Aktualisierung: 23. Dezember 2021

Studie

Rohstoffsituation der bayerischen Wirtschaft

Dr. Peter Pfleger
Dr. Peter Pfleger
Umwelt, Verkehr, Rohstoffe, Verbraucherschutz
Telefon +49 (0)89-551 78-253 +mobil+ +49 (0)173-349 18 33
Rohstoffsituation der bayerischen Wirtschaft

Rohstoffsituation der bayerischen Wirtschaft

PDF | 2,1 MB

Für die bayerische Industrie ist die zuverlässige Versorgung mit Rohstoffen eine wichtige Grundlage ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen in ausreichender Menge und zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten muss gesichert sein.

Herausforderung Rohstoffsicherung

Die natürlichen Ressourcen sind begrenzt, gleichzeitig nimmt der Rohstoffbedarf weltweit zu. Viele Erzeugnisse der Industrieunternehmen in Bayern enthalten Rohstoffe, die nur in wenigen Regionen der Welt vorkommen. Sie werden insbesondere bei Zukunftstechnologien, beispielsweise für Energiespeicher oder in der Informationstechnologie eingesetzt. Ein Versorgungsengpass bei diesen Rohstoffen kann ganze Wertschöpfungsketten lahmlegen und damit enormen Schaden verursachen.

Fallstudien zu Elektromobilität und Wasserstoff

Die vorliegende aktualisierte Version unserer Studie analysiert den Status quo. Sie illustriert an den Fallbeispielen Elektromobilität und Wasserstoff, welche Verschiebungen sich im Zuge des technologischen Wandels ergeben können und nennt entscheidende Weichenstellungen für eine sichere Rohstoffversorgung.

Rohstoffsicherung durch Unternehmen

Die Sicherung der Versorgung mit Rohstoffen ist zunächst einmal Aufgabe jedes einzelnen Unternehmens. Mit langfristigen Lieferverträgen, diversifizierten Bezugswegen und einer laufenden Erforschung und Entwicklung von Substitutions- und Recyclingstrategien kommen sie ihr zwar nach, stoßen jedoch häufig an ihre Grenzen.

Rohstoffmärkte offenhalten

Wichtigste Aufgaben der Europäischen Union sowie nationaler politischer Institutionen sind daher das Offenhalten der Rohstoffmärkte sowie die Pflege guter Beziehungen zu rohstoff-reichen Ländern. Zusätzlich ist ein Abbau von Handelshemmnissen erforderlich und protektionistischen Tendenzen muss entgegengetreten werden. Die Grundlagenforschung zum effizienten Rohstoffeinsatz und zu Substitutionsmöglichkeiten müssen gefördert und in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zukunftsfeste Recyclingkonzepte entwickelt werden. Nur so kann die bayerische Wirtschaft langfristig und zuverlässig mit Rohstoffen versorgt werden.