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Letzte Aktualisierung: 08. Januar 2021

Themen und Services/Recht/EU-Recht | Information

Zuwanderung: Anpassung der Mindestgehälter für Aufenthaltstitel 2021

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Holger Kaiser
Arbeitsrecht, Entbürokratisierung
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Zum 01. Januar 2021 werden die Mindestgehaltsgrenzen für eine Erteilung einer Blauen Karte EU, eines Aufenthaltstitels für IT-Fachkräfte ohne formale Qualifikation sowie für Fachkräfte über 44 Jahre neu festgelegt. Die Gehaltsgrenzen für 2021 wurden vom Bundesinnenministerium im Bundesanzeiger am 18. Dezember 2020 veröffentlicht.

  • Das Mindestgehalt für die Blaue Karte EU (§ 18b Absatz 2 Satz 1 AufenthG) beträgt zwei Drittel der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung. Daraus ergibt sich ein Mindestgehalt für das Jahr 2021 in Höhe von jährlich 56.800 Euro.

  • Das Mindestgehalt für die Blaue Karte EU für Mangelberufe (§ 18b Absatz 2 Satz 2 AufenthG) beträgt 52 Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung. Daraus ergibt sich ein Mindestgehalt für das Jahr 2021 in Höhe von jährlich 44.304 Euro.

  • Das Mindestgehalt für die Aufenthaltserlaubnis für IT-Fachkräfte ohne formale Qualifikation (§ 19c Absatz 2 AufenthG i. V. m. § 6 BeschV) beträgt 60 Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung. Daraus ergibt sich ein Mindestgehalt für das Jahr 2021 in Höhe von jährlich 51.120 Euro.

  • Das Mindestgehalt bei Aufenthaltstiteln für Fachkräfte mit vollendetem 45. Lebensjahr (§ 18 Absatz 2 Nummer 5 AufenthG und § 1 Absatz 2 BeschV) beträgt 55 Prozent der jährlichen Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung. Daraus ergibt sich ein Mindestgehalt für das Jahr 2021 in Höhe von jährlich 46.860 Euro.