Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 23. Juli 2021

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Handelsdaten zu den Olympischen Sommerspielen in Japan

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 Johannes Schmid
Johannes Schmid
Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen
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Die Olympischen Sommerspiele 2020 wurden Corona-bedingt auf das Jahr 2021 verschoben und werden vom 23. Juli bis zum 08. August 2021 in Tokio stattfinden. Die vbw präsentiert die wichtigsten Daten zum Warenhandel zwischen Gastgeberland Japan und Bayern.

Japan ist ein wichtiger Handelspartner der bayerischen Wirtschaft. Das Land der aufgehenden Sonne tauschte mit dem Freistaat Waren mit einem Handelsvolumen von insgesamt 6,156 Milliarden Euro im Jahr 2020 aus, was Japan auf Platz 15 der wichtigsten Handelspartner Bayerns befördert. Es liegt damit knapp vor der Slowakei und hinter Russland.

Bayerns Unternehmen exportierten im Jahr 2020 Waren im Wert von 2,758 Milliarden Euro nach Japan, was rund 1,6 Prozent der Gesamtexporte entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Exporte aufgrund der Corona-Einschränkungen sehr deutlich um 26,8 Prozent ab. Die wichtigsten Exportgüter waren Kraftwagen und Kraftwagenteile. Die Verkäufe der Automobilhersteller und derer Zulieferer repräsentieren rund 908 Million Euro oder 33,0 Prozent der Gesamtausfuhren. Darauf folgen Datenverarbeitungsgeräte mit 18,6 Prozent und Maschinen mit 15,2 Prozent.

Exporte_Japan

Die japanischen Betriebe verkauften Waren im Wert von 3,397 Milliarden Euro nach Bayern. Dies entspricht 1,9 Prozent der gesamten Importe des Freistaats. Die Importe sanken im Vergleich zu 2019 weniger stark um 6,9 Prozent ab. Die wichtigsten Importgüter Bayerns waren chemische Erzeugnisse im Wert von rund 930 Millionen Euro was 27,4 Prozent der Gesamtimporte entspricht. Dahinter bewegten sich Datenverarbeitungsgeräte mit 24,3 und elektrische Ausrüstungen mit 16,8 Prozent.

Im ersten Quartal 2021 verringerten sich die bayerischen Exporte nach Japan um 20,2 Prozent und die Importe um 13,9 Prozent, jeweils gegenüber dem Vorjahr.