Die bayerische Wirtschaft

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Letzte Aktualisierung: 29. November 2021

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Der bayerische Außenhandel im dritten Quartal 2021

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 Volker Leinweber
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Bayerische Unternehmen exportierten im dritten Quartal 2021 Waren im Wert von 46,7 Milliarden Euro. Die Importe summierten sich auf 50,9 Mrd. Euro. Damit weist der Freistaat, wie bereits in den Jahren 2019 und 2020 ein Außenhandelsdefizit auf.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2020 stiegen die Exporte Bayerns um 9,8 Prozent. Das Niveau des dritten Quartals des Vor-Corona-Jahres 2019 wurde ebenfalls wieder um 0,3 Prozent überschritten.

Exporte noch nicht auf Vorkrisenniveau

Besonders dynamisch stiegen die bayerischen Ausfuhren nach Österreich im dritten Quartal mit einem Plus von 21,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch das Niveau aus dem Jahr 2019 wurde um 10,2 Prozent überschritten. Die Exporte in die USA legten im Vorjahresvergleich um 22,9 Prozent zu, sie lagen aber noch 2,6 Prozent unter dem Niveau aus dem dritten Quartal 2019.

Die Ausfuhren nach China erhöhten sich im dritten Quartal um 2,5 Prozent gegenüber 2020 und liegen bereits 6,2 Prozent höher als im Jahr 2019. Die Exporte nach UK verringern sich weiterhin und liegen 14,7 Prozent niedriger als im Vorjahresquartal. Das Niveau von 2019 wird sogar um 21,5 Prozent unterschritten.

Chemie- und Pharmaerzeugnisse stark nachgefragt

Auf Produktebene liegen die Ausfuhren von Kraftwagen und Kraftwagenteilen noch 6,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zu 2019 liegen die Exporte sogar 19,1 Prozent niedriger. Pharmazeutische Erzeugnisse wurden erhöht aus dem Ausland nachgefragt und die Exporte erhöhten sich um 4,0 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2020. Sonstige Fahrzeuge werden weiterhin verringert aus dem Ausland nachgefragt sodass im Vergleich zum Vorjahr 6,0 Prozent weniger exportiert wurden. Die Hersteller von chemischen Erzeugnissen konnten einen konstanten Zuwachs erreichen und erhöhten ihre Exporte um 27,0 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2020 und sogar um 13,9 Prozent gegenüber 2019.