Die bayerische Wirtschaft

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Themen und Services/Energie + Klima/Klima

Letzte Aktualisierung: 12. November 2021

Position

Klimapolitik vor Glasgow

Die Erwartungen an die diesjährige UN-Klimakonferenz in Glasgow sind groß: Aufgrund der pandemiebedingten Verschiebung des Gipfels um ein Jahr besteht Aufholbedarf, um die ins Stocken geratenen Verhandlungen wieder in Gang zu bringen.

Alle Staaten sind aufgefordert, bis zum Start der Konferenz ihre aktualisierten Klimabeiträge für das Jahr 2030 vorzulegen. Diese sollen mit dem Ziel kompatibel sein, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Große Treibhausgasemittenten im Fokus

Durch die Rückkehr der USA auf das klimapolitische Parkett ist eine neue Dynamik zu verzeichnen. Mit Spannung wird erwartet, welche der größten Wirtschaftsmächte die Führungsrolle bei den Verhandlungen einnimmt. Die EU hat mit ihrer 2030-Zielverschärfung und dem zugehörigen Fit-for-55-Paket einen ambitionierten Beitrag vorgelegt. Nun müssen andere große Treibhausgasemittenten nachlegen und sich ebenso ehrgeizige Ziele setzen.

Regelwerke zur Umsetzung des Weltklimavertrags finalisieren

Dass Handlungsbedarf besteht, ist in Politik und Wirtschaft unbestritten. Nun muss das Augenmerk auf die Regelwerke für die praktische Umsetzung des Weltklimavertrags gelegt werden. Es gilt endlich Klarheit über die Ausgestaltung des globalen Marktmechanismus zu schaffen. Zudem müssen die Transparenzregeln finalisiert werden, damit alle Staaten in gleicher Weise über ihre Fortschritte beim Klimaschutz berichten.

Grundlage für effizienten globalen Klimaschutz schaffen

gleiche Wettbewerbsbedingungen erreicht sind, ist ein verlässlicher Carbon-Leakage-Schutz erforderlich. Effektiver Klimaschutz und eine wettbewerbsfähige Industrie gehören zusammen.

Die Position skizziert die Erwartungen an die 26. UN-Klimakonferenz und die Forderungen der vbw an das Gipfeltreffen.