Die bayerische Wirtschaft

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Themen und Services/Energie + Klima/Klima

Letzte Aktualisierung: 22. November 2021

Position

Klimapolitik nach Glasgow

Die Erwartungen an die 26. UN-Klimakonferenz in Glasgow waren groß. Tatsächlich gelang es beim diesjährigen Klimagipfel, die pandemiebedingt ins Stocken geratenen Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Allerdings wurde auch deutlich, dass ein globales Level-Playing-Field weiterhin nicht in Sicht ist. Bis Ende 2022 sind nun alle Staaten erneut aufgefordert, aktualisierte 2030-Ziele vorzulegen. Vor allem China als weltweit größter Emittent muss sein 2030-Ziel nachschärfen.

Standard für Marktmechanismus beschlossen

Ein zentraler Erfolg ist die Finalisierung des Regelwerks für den globalen Marktmechanismus. Dieser bietet die Möglichkeit, Emissionen dort zu mindern, wo es am kostengünstigsten möglich ist. Das Instrument ist auch für die Wirtschaft von Relevanz: Unternehmen können die generierten Zertifikate nutzen, um anderweitig nicht vermeidbare Emissionen zu kompensieren.

Grundlage für effizienten globalen Klimaschutz schaffen

Internationale Kooperation und ein globales Level-Playing-Field sind die zentralen Voraussetzungen für einen effizienten und erfolgreichen globalen Klimaschutz. Bis weltweit gleiche Wettbewerbsbedingungen erreicht sind, ist ein verlässlicher Carbon-Leakage-Schutz erforderlich. Effektiver Klimaschutz und eine wettbewerbsfähige Industrie gehören zusammen.

In unserer Position werden die Ergebnisse der 26. UN-Klimakonferenz dargestellt und bewertet.