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Letzte Aktualisierung: 24. Juni 2022

Studie

Förderung von Gigabitnetzen in Bayern

Hochleistungsfähige Breitbandnetze sind ein zentrales Merkmal attraktiver Regionen für Unternehmen wie auch für private Haushalte. Die Bundesregierung entwickelt derzeit ihre Gigabit-Strategie weiter. Das Ziel „Glasfaser für alle“ verschiebt sie – wohl realistisch – von 2025 auf 2030. Weniger Förderung, weniger Bürokratie und mehr Markt sollen das Ausbautempo steigern.

Mehr Markt ist richtig, Förderung weiter notwendig

Wo das funktioniert, ist es der richtige Weg. Die beiliegende Studie arbeitet allerdings heraus, dass auf Förderung auch weiter nicht verzichtet werden kann, und dass eine Verengung der Förderung auf abstrakt definierte, besonders benachteiligte
Regionen den Handlungsbedarf nicht abdeckt. Zudem müssen bei einer Verschiebung der Ziele zum Glasfaserausbau um fünf Jahre ehrgeizige Zwischenziele formuliert und besonders bandbreitenabhängige Fälle gezielt adressiert werden.

Klarer Fokus für die neue Förderstrategie zum Ausbau der Gigabitnetze

Unsere Studie Förderung von Gigabitnetzen in Bayern empfiehlt vor diesem Hintergrund drei Punkte:

  • Keine Förderung in Regionen, für die Betreiber konkrete Ausbaupläne veröffentlichen.
  • In allen übrigen Regionen nach Erschließbarkeit abgestufte Förderung des Bundes, bei Bedarf ergänzt durch Landesförderung. Größere – aber nicht zu große – Fördercluster bilden und Verfahrensvereinfachungen umsetzen. Monitoring anspruchsvoller Zwischenziele im Jahr 2025, bei Zielverfehlung gegebenenfalls Anpassung der Förderinstrumente.
  • Eigenes bayerisches Landesförderprogramm zur Glasfasererschließung von Unternehmen und kritischen Infrastrukturen als flankierende Maßnahme vorsehen.

Die Studie steht zum Download bereit.

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