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Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2021

Perspektiven M+E | OnlineKongress / Bayernweit

Rückblick – Additive Fertigung für den Mittelstand

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 Michael Lippenberger
Michael Lippenberger
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Additive Fertigung revolutioniert durch hohe Flexibilität den Produktionszyklus. Auf unserem OnlineKongress stellten Experten aus der Anwendung die optimalen Lösungen hinsichtlich Material, Technologie und Maschine vor. Sie gaben zudem wertvolle Tipps, wie die Herausforderungen der Losgröße 1 bis hin zur Massenproduktion gemeistert werden können. Insbesondere unter dem ganzheitlichen Ansatz der vernetzten Fertigung ergänzt die Additive Fertigung den konventionellen Spritzguss bzw. die spanende Bearbeitung hervorragend und ermöglicht neue Geschäftsmodelle.

Die optimale Lösung aus Material, Maschine und Prozess

Markus Glasser, Senior Vice President EMEA, EOS GmbH, stellte in seinem Vortrag die aktuelle und zukünftige Maschinentechnologie für die Additive Fertigung vor. Die Produktion der Zukunft wird dabei zunehmend vernetzt und durch individualisierte Lösungen auf der Kundenseite disruptiv verändert. Die Additive Fertigung ist dabei der wesentliche Umsetzungsschritt von der Idee zum Produkt. Ergänzend dazu präsentierte Martin Bullemer, Geschäftsführer der AMCM GmbH, maßgeschneiderte Fertigungsmaschinen und deren Einsatzgebiete. Auf der Basis kommerziell erhältlicher 3D-Drucker werden abgestimmte Konzepte entwickelt, um z. B. hochbeanspruchte Bauteile für die Luft- und Raumfahrt zu fertigen.

Praxisbeispiele aus der Luft- und Raumfahrt zeigte Katharina Kreitz, Geschäftsführerin der Vectoflow GmbH. Additiv gefertigte Bauteile sind in diesen Bereichen bereits so hoch entwickelt, dass ihr Einsatz selbst in Triebwerken unter rauen Umgebungsbedingungen problemlos möglich ist.

Fördermöglichkeiten neuer Technologien

Neben technischen Lösungen erörterte Ministerialdirektorin Dr. Sabine Jarothe Fördermöglichkeiten neuer Technologien und stellte dabei die wesentlichen Aspekte bayerischer Förderprogramme vor. In einem anschließenden Chat-Forum hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, interaktiv Fragen zu Fördermitteln und Fördermechanismen zu stellen. Eine digitale Ausstellung sowie individualisierte Beratungstermine rundeten die Veranstaltung ab.

Die Additive Fertigung ist in vielen Bereichen mit hohem Innovationsdruck und hoher Variantenvielfalt ein fester Baustein im Fertigungsprozess geworden. Es gilt die Technologie weiterzuentwickeln, Kompetenzen in der Belegschaft zu fördern und die Additive Fertigung fest in die Serienproduktion zu integrieren.

Vortragende und Podiumsteilnehmer*innen

  • Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, bayme vbm vbw, München
  • Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und
    Medien, München
  • Ministerialdirektorin Dr. Sabine Jarothe, Amtschefin, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, München
  • Ministerialrat Dr. Eric Zwintz, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, München
  • Markus Glasser, Senior Vice President EMEA, EOS GmbH, Krailling bei München
  • Martin Bullemer, Geschäftsführer, AMCM GmbH, Starnberg bei München
  • Dr. Georg Schlick, Abteilungsleiter Komponenten und Prozesse, Fraunhofer IGCV, Augsburg
  • Katharina Kreitz, Geschäftsführerin, Vectoflow GmbH, Gilching

Rückblick

Additive Fertigung für den Mittelstand
am 23.07.2021 in Online