Die bayerische Wirtschaft

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Bildung/Hochschule | Information

Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken

Im Juni 2020 hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) die Verpflichtungserklärungen des "Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken" der Bundesländer veröffentlicht. In den Verpflichtungserklärungen legen die Länder individuelle Schwerpunkte und Maßnahmen in Absprache mit dem Bund fest, um die Ziele des Zukunftsvertrags zu erreichen. Alle sieben Jahre sollen diese Vereinbarungen (Verpflichtungserklärungen) angepasst werden.

Der "Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken" ist die dauerhafte Nachfolge des Hochschulpakts 2020. Von 2021 bis 2027 werden insgesamt fast 28 Mrd. Euro, jeweils zur Hälfte von Bund und Ländern bereitgestellt, um Studium und Lehre an den Hochschulen zu verbessern. Die Verteilung der Bundesmittel soll nach der Zahl der Studierenden, der Absolvent*innen sowie der Studienanfänger*innen erfolgen und jedes Jahr neu berechnet werden.

Der im Juni 2019 beschlossene Zukunftsvertrag hat das vorrangige Ziel, die mit dem Hochschulpakt aufgebauten Studienkapazitäten zu erhalten, sowie Studienbedingungen und Lehrqualität in den Hochschulen zu verbessern.

Schwerpunkte in Bayern

Um die gemeinsamen Ziele des Zukunftsvertrags zu erreichen, verfolgen die Bundesländer landesspezifische Ansätze. Die Zahlen der Studienanfänger haben sich in Bayern in den letzten fünf Jahren auf hohem Niveau stabilisiert. Nach der Vorausberechnung der KMK für die Anzahl der Studienanfänger*innen in den Jahren 2019-2030 ist für Bayern ein weitgehend gleichbleibend hohes Niveau zu erwarten (in 2020 rund 74.000, im Jahr 2030 knapp 73.000 Studienanfänger*innen).

Die Schwerpunkte der Maßnahmen beziehen sich in Bayern in der Laufzeit von 2021 bis 2027 auf den Erhalt der Studienkapazitäten, sowie die Verbesserung der Qualität des Studiums und der Studienbedingungen insbesondere in den in der Hightech Agenda definierten Zukunftsbereichen und den MINT-Studiengängen. Mit der Hightech Agenda ist der Fokus auf die Zukunftsbereiche KI/Informatik, Luft-/Raumfahrt und Geodäsie, CleanTech sowie Elektromobilität/Batterietechnik gelegt.

In Bezug auf den bereits bestehenden Fachkräftemangel im MINT-Bereich, sowie der digitalen Transformation in den Unternehmen Bayerns ist der Fokus auf diese Studienfächer ausdrücklich zu begrüßen.