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Bildung/Hochschule | Information

Neues Hochschulgesetz in Bayern

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Sabitha Lorenz
Hochschule, Projekte
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Mit der Technologieoffensive der Hightech Agenda hat der Freistaat im Oktober 2019 eine weitreichende Hochschulreform angekündigt. Knapp ein Jahr später, am 20. Oktober 2020 wurden nun die Eckpunkte des neuen Hochschulgesetzes im Kabinett verabschiedet.

Eckpunkte des Hochschulinnovationsgesetzes

In den Eckpunkten wird deutlich, dass das neue Hochschulgesetz umfassende Eigenverantwortung und Freiheiten für die bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) ermöglichen wird. Der Staat soll in Zukunft nur regeln, was geregelt werden muss. Er behält die Rechtsaufsicht und Steuerungsfunktion, und stellt den Hochschulen ein Globalbudget zur Verfügung. Hochschulen können dann selbst entscheiden, ob sie Körperschaft des öffentlichen Rechts werden wollen, und damit eigenständig über die Verwendung des Globalbudgets, Bauvorhaben und Stellen entscheiden können.

Hauptaufgaben der bayerischen Hochschulen bleiben auch in Zukunft Forschung, Lehre und der Transfer. Wissenstransfer in die Wirtschaft, aber auch in die Gesellschaft. Darüber hinaus soll Unternehmertum mehr als heute gefördert werden, zum Beispiel mit der Option eines Gründungssemesters für Professoren.

vbw begrüßt mehr Eigenverantwortung und Gestaltungsfreiheit

Die vbw befürwortet die heute im Kabinett vorgestellten Eckpunkte zum geplanten neuen Hochschulgesetz. „Bereits seit vielen Jahren fordert die vbw mehr Eigenverantwortung und Gestaltungsfreiheit für die bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Denn genau hier liegt unsere Chance auf mehr Qualität und Exzellenz. Nur wenn wir jetzt die richtigen Weichen stellen, kann der bayerische Wissenschaftsstandort im Wettbewerb um die besten Köpfe erfolgreich bestehen. Wir begrüßen daher das Eckpunktepapier für ein neues Hochschulgesetz nachdrücklich“, kommentiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.