Die bayerische Wirtschaft

Bitte geben Sie Ihre Login-Daten ein

Passwort vergessen?

Sie sind noch nicht registriert?

Jetzt registrieren
Zur Übersicht
Bildung/Hochschule | Information

Corona-Pandemie: Unterstützung für Studierende und Wissenschaftler

Kontakt
Sabitha Lorenz
Hochschule, Projekte
+49 (0)89-55178-389 +49 (0)160-9799289

Um die negativen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Studierende und Wissenschaftler abzuschwächen, hat die Bundesregierung Änderungen von BAföG und dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz angekündigt. Das Bundeskabinett hat dazu am 08. April 2020 ein entsprechendes Gesetzespaket beschlossen.

Anreize für BAföG-Geförderte

Die Bundesregierung hat Anreize für diejenigen BAföG-Geförderten geschaffen, die sich während der COVID-19-Pandemie in systemrelevanten Bereichen engagieren. Der Hinzuverdienst wird nicht auf das BAföG angerechnet, d.h. der volle BAföG-Betrag kann ausgezahlt werden.

Die BAföG-Ämter sollen entlastet werden, damit diese verstärkt Neu- und Änderungsantrage bearbeiten können, die in den kommenden Wochen anfallen werden.

Anpassung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)

Zudem werden Wissenschaftler in ihrer Qualifizierungsphase unterstützt durch eine mögliche Verlängerung der befristeten Verträge: die Höchstbefristungsgrenze kann um sechs Monate verlängert werden.

Diese beiden Änderungen sollen als Wissenschafts- und Studierendenunterstützungsgesetz (WissStudUG) rückwirkend zum 01. März 2020 in Kraft treten.

Finanzielle Überbrückungshilfe für Studierende

Ab Anfang Mai 2020 können Studierende ein zinsloses Darlehen in der Höhe von 650 Euro monatlich bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Der Antrag wird online eingereicht und das zinslose Darlehen kann bis März 2021 in Anspruch genommen werden. Zudem können nun auch internationale Studierende, die in Deutschland immatrikuliert sind, dieses zinslose Darlehen beantragen (von Juli 2020 bis März 2021).

Zusätzlich können besonders in Not geratene Studierende über die Nothilfefonds der Studierendenwerke eine nichtrückzahlbare Unterstützung beantragen.