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Letzte Aktualisierung: 24. August 2020

Bildung/Hochschule | Information

Überbrückungshilfe für Studierende

Studierende der staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen, die in Folge der Corona-Pandemie in akute finanzielle Not geraten sind, können seit dem 16. Juni eine finanzielle Unterstützung beantragen. Die Überbrückungshilfe ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss und wird beim zuständigen Studenten- bzw. Studierendenwerk beantragt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat dafür 100 Millionen Euro für besonders bedürftige Studierende aus dem In- und Ausland bereitgestellt.

Der Zuschuss beträgt monatlich 100 bis 500 Euro und kann in den Monaten Juni, Juli, August und September 2020 online beantragt werden.

Unterstützung der Studierenden

Das BMBF hat seit Beginn der Corona-Krise umfangreiche Maßnahmen angekündigt, um Studierende aus dem In- und Ausland zu unterstützen. Die nun umgesetzte finanzielle Überbrückungshilfe besteht aus zwei Komponenten: Zum einen wurde der KfW-Studienkredit für alle Studierende als zinsloser Kredit von Mai 2020 bis März 2021 geöffnet – seit Juni können erstmalig auch internationale Studierende den KfW-Studienkredit beantragen. Zum anderen werden besonders bedürftige Studierende mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Durch Anpassungen des BAföG können Studierende im laufenden Semester einen Aktualisierungsantrag für den laufenden BAföG-Bewilligungszeitraum stellen. Zudem behalten Studierende ihre volle BAföG-Förderung, wenn sie in systemrelevanten Branchen jobben.

Die finanzielle Unterstützung ist ein wichtiger Schritt, um einer Verschlechterung der Studienleistungen, bis hin zu einem Studienabbruch, entgegen zu wirken.