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Themen und Services/Bildung/Ausbildung

Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2022

Information

Verlängerte Antragsfristen der ersten Förderrichtlinie des Bundesprogrammes "Ausbildungsplätze sichern"

Kontakt
 Isabell Grella
Isabell Grella
Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte
Telefon +49 (0)89-551 78-278 +mobil+ +49 (0)160-980 914 52

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wurde verlängert. Anträge für Ausbildungsprämien (plus), für Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit sowie für den „Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen“ können nun bis zum 15. Mai 2022 gestellt werden.

Ziel des Bundesprogramms

Erklärtes Ziel ist es, ausbildende Betriebe in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation dabei zu unterstützen, Ausbildungskapazitäten aufrecht zu erhalten oder zu steigern, Kurzarbeit für Auszubildende zu vermeiden, Auftrags- und Verbundausbildung zu fördern sowie Anreize zur Übernahme von Auszubildenden im Falle einer Insolvenz zu schaffen. Eine gleichzeitige Inanspruchnahme anderer Förderprogramme von Bund und Ländern mit gleicher Zielsetzung ist ausgeschlossen. Informationen dazu erhalten Sie auf den Seiten der Bundesagentur für Arbeit (BA) . Dort finden Sie auch die Anträge und weitere Formulare.

Am 01. Januar 2022 ist eine Änderungsbekanntmachung der ersten Förderrichtlinie im Bundesanzeiger veröffentlich worden und damit in Kraft getreten. Die Änderungsbekanntmachung finden Sie unten im Downloadbereich.

Folgende Verlängerungen wurden beschlossen:

  • Ausweitung der Fördermaßnahmen auf das Ausbildungsjahr 2021/2022.
  • Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit: Zuschuss von 75 Prozent der Ausbildungsvergütung, die Förderung wird für jeden Monat (bis 15.Mai 2021) gezahlt, in dem Ihr Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent angezeigt hat.
  • Zuschuss auch zur Ausbildervergütung, wenn dieser ebenso wie der/die Auszubildende/n von der Kurzarbeit ausgenommen wird: Die Förderung umfasst die Hälfte der Brutto-Vergütung, gedeckelt auf 4.000 Euro, zuzüglich 20 Prozent Sozialversicherungspauschale.
  • Absenkung des Kriteriums der Corona-Betroffenheit (seit Januar 2020 für wenigstens einen Zeitraum, der vor dem Ausbildungsbeginn liegt, Kurzarbeitergeld bezogen, alternativ Umsatzeinbruch seit April 2020 in mindestens einem, vor dem Ausbildungsbeginn liegenden Monat um 30 Prozent gegenüber dem jeweiligen Monat im Jahr 2019. Bei einem Ausbildungsbetrieb, der nach April 2019 gegründet worden ist, Vergleich mit November und Dezember 2019.)
  • Verdopplung der Prämien auf 4.000 Euro (Ausbildungsprämie), 6.000 Euro (AusbildungsprämiePlus). Ausbildungen mit Beginn ab dem 01. Juni 2021 (unabhängig vom Vertragsabschluss) bis 15. Mai 2022; Ausweitung der Betriebsgrößenbeschränkung auf maximal 499 statt bisher 249 Beschäftigte (Beginn der Ausbildungsverhältnisse ab 01. Juni 2021)
  • "Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen" 1.000 Euro für ausbildende Kleinstunternehmen mit bis zu vier Beschäftigen, die trotz pandemiebedingter Schließung die Ausbildung für mindestens 30 Tage fortgesetzt haben.
  • Die Prämienhöhe beträgt für jede(n) Auszubildende(n), die/der an der geförderten Auftrags- oder Verbundausbildung teilnimmt, 450 Euro pro Woche, maximal 8.100 Euro.

Nicht verlängert wurde die Antragsfrist für Prämien bei der Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben. Diese endete am 31. Dezember 2021.

Beratungsangebot der Taskforce Fachkräftesicherung

Um Sie aktiv und persönlich bei Ihren unternehmensspezifischen Fragen rund um die Maßnahmen der Ausbildungsförderung zu unterstützen, stehen Ihnen folgende überregionale Ansprechpartner*innen der Taskforce Fachkräftesicherung zur Verfügung:

Kathrin Kromas kathrin.kromas@fks-plus.de Tel: 0170-652 73 78

Information

Dritte Änderung Erste Förderrichtlinie Ausbildungsplatz