Der Landesausschuss für Berufsbildung (LAB) ist am 28. September 2026 in seine 15. Amtsperiode gestartet. Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf MdL berief bei der konstituierenden Sitzung die Mitglieder des Gremiums.
Vertreter*innen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite sowie der Staatsregierung bringen damit erneut ihre Expertise und Praxiserfahrung in die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in Bayern ein. Über das Ticket der vbw sind neben zwei hauptamtlichen vbw Mitarbeitern weiterhin Vertreter*innen der AUDI AG für den vbm und des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern e. V. im Landesausschuss auf Seiten der Arbeitgeber und Wirtschaft aktiv.
Berufliche Bildung gemeinsam weiterentwickeln
Beauftragte der Arbeitgeber, Arbeitnehmer sowie Vertreter*innen der Staatsregierung sitzen hier an einem Tisch und bringen ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele ein. Der Landesausschuss für Berufsbildung berät die Bayerische Staatsregierung in allen Fragen der beruflichen Bildung. Zu seinen Aufgaben gehört es unter anderem, auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität der beruflichen Bildung hinzuwirken und die Zusammenarbeit zwischen schulischer und betrieblicher Berufsbildung zu stärken. Darüber hinaus kann das Gremium Empfehlungen zur Verbesserung der Ausbildungsangebote sowie zur Stärkung der regionalen Ausbildungs- und Beschäftigungssituation aussprechen.
Damit kommt dem LAB eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung des bayerischen Berufsbildungssystems zu. Seit 1970 bringt das Gremium die Perspektiven der maßgeblichen Akteure zusammen. Die enge Abstimmung zwischen Wirtschaft, Arbeitnehmerseite und Staatsregierung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, um die berufliche Bildung in Bayern praxisnah und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
Bei Fragen oder Anregungen steht Isabell Stiefel-Grella gerne zur Verfügung.