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Letzte Aktualisierung: 10. Februar 2021

Themen und Services/Außenwirtschaft/Brexit | Information

Brexit – Britisches Border Operating Model

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Am 31. Dezember 2020 endet die Brexit-Übergangsphase. Daraus ergeben sich Änderungen an der Grenze für den Warenverkehr zwischen Großbritannien und der Europäischen Union, auf die sich Wirtschaftsbeteiligte vorbereiten müssen. Die britische Regierung hat angekündigt, umfassende Grenzkontrollen für Einfuhren aus der EU nach Großbritannien durchzuführen. Das Handbuch der britischen Regierung zum Border Operating Model, das Sie hier finden, beschreibt die wesentlichen Zollverfahren, die alle Importeure und Exporteure durchlaufen müssen. Die britische Regierung hat beschlossen, die neuen Grenzkontrollen in drei Schritten einzuführen:

  • Ab dem 01. Januar 2021
    Für kontrollierte Waren („controlled goods“) werden vollständige Zollanmeldungen bereits ab dem 01.01.2020 notwendig sein. Zu den kontrollierten Waren zählen unter anderem Chemikalien, Fischereiprodukte, Schuss- und Angriffswaffen, Sprengstoffe, Nuklearmaterial sowie verbrauchsteuerpflichtige Waren wie Alkohol und Tabak. Eine vollständige Liste finden Sie in Anhang C auf S. 230 des Handbuchs.

    Zollanmeldungen für Standardwaren („non-controlled goods“) können bis zu sechs Monate aufgeschoben werden. Wie Sie die Zollanmeldung aufschieben können (delayed declarations), wird im Handbuch ab S. 32 erläutert.

  • Ab dem 01. April 2021
    Alle Produkte tierischen Ursprungs, z. B. Fleisch-, Honig-, Milch- oder Eiprodukte sowie alle regulierten Pflanzen und pflanzliche Produkte, erfordern eine Voranmeldung und eine Gesundheitsdokumentation.

  • Ab dem 01. Juli 2021
    Zum Zeitpunkt der Einfuhr müssen vollständige Zollanmeldungen abgeben werden unabhängig davon, ob es sich um kontrollierte oder nichtkontrollierte Waren handelt.