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Letzte Aktualisierung: 28. September 2021

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Geplante Verschärfung der "Buy American"-Vorgaben

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Am 28. Juli 2021 kündigte US-Präsident Biden an, den "Buy American Act" (BAA) zu verschärfen.

Der "Buy American Act"

Seit 1933 verfolgt der BAA das Ziel, die US-Wirtschaft und heimische Hersteller zu stärken. Er verpflichtet die Regierung der Vereinigten Staaten, bei staatlichen Aufträgen heimische Produkte gegenüber ausländischen Anbietern zu bevorzugen.

Mit jährlichen Beschaffungsausgaben in Höhe von 600 Milliarden US-Dollar, von denen fast die Hälfte auf Industrieerzeugnisse entfällt, ist die US-Regierung ein wichtiger Abnehmer auf einer Reihe von Märkten für Waren und Dienstleistungen und zugleich der größte Einzelabnehmer von Konsumgütern weltweit. Die Nutzung dieser Kaufkraft ist ein wichtiger Teil der Industriestrategie von US-Präsident Biden, die darauf abzielt, Zukunftsindustrien zu fördern und amerikanische Arbeitnehmer und Unternehmen zu unterstützen.

Die von US-Präsident Biden angekündigten Verschärfungen beinhalten folgende Punkte:

  • Der Mindestanteil von Bauteilen aus amerikanischer Fertigung soll von derzeit 55 Prozent auf 60 Prozent und bis 2029 auf 75 Prozent steigen.
  • Die heimischen Lieferketten sollen für die Versorgung der USA mit kritischen Gütern durch neue Preispräferenzen gestärkt werden und so den Ausbau inländischer Lieferketten unterstützen.
  • Die Transparenz und die Rechenschaftspflicht bei den "Buy American"-Vorgaben sollen erhöht werden.

Die neuen Vorschriften sollen nach einer Einspruchsfrist von 60 Tagen wirksam werden.

Weitere Informationen finden Sie hier .