Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2017

Konjunkturreport

Konjunkturradar Ausland 03/2017

Allen Risiken, Krisenherden und politischen Unsicherheiten zum Trotz wächst die Weltwirtschaft. Positive Impulse im ersten Quartal 2017 kommen unter anderem aus Europa: sowohl die Eurozone als auch die EU insgesamt konnten ein stabiles Wirtschaftswachstum erreichen. In den USA hat sich die Dynamik etwas verlangsamt, für den weiteren Jahresverlauf wird jedoch wieder eine Beschleunigung erwartet.

Auch die Schwellenländer tragen zum globalen Wachstum bei. Zwar hat sich die Dynamik in China weiter verlangsamt, das Wachstumstempo bleibt aber hoch. Indien konnte ein kräftiges Plus verzeichnen. Russland hat die Rezession überwunden, zum dritten Mal in Folge waren die Quartalswachstumsraten positiv. Selbst in Brasilien fiel das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2017 erstmals seit zwei Jahren wieder etwas höher aus als im Vorquartal.

Doch die politischen Krisen und Unsicherheiten gehen nicht völlig spurlos an der Wirtschaftsentwicklung vorüber. Stichwort Brexit: Das BIP-Wachstum im Vereinigten Königreich fiel erheblich schwächer aus als in den Vorquartalen. Stichwort Türkei: Hier hat sich das Wachstumstempo im Vergleich zum Trend der letzten Jahre fast halbiert.

Das Konjunkturradar Ausland informiert vierteljährlich über die wirtschaftliche Lage und Perspektiven auf wichtigen Auslandsmärkten der bayerischen Wirtschaft. Der Report enthält auch tabellarische Übersichten über das aktuelle sowie prognostizierte Wirtschaftswachstum für Länder, die im Textteil zuvor nicht näher betrachtet wurden.


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