Letzte Aktualisierung: 29. Dezember 2016

Umfrage

IW-Konjunkturumfrage Bayern, Herbst 2016

Die Stimmung in den bayerischen Unternehmen ist gut – sowohl im Hinblick auf die Geschäftslage im laufenden Jahr als auch auf die Erwartungen an 2017. In der aktuellen Konjunkturumfrage, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der vbw durchgeführt hat, bewerten die Unternehmen des Freistaats die aktuelle Lage besser als in der Frühjahrsumfrage. Auch die Erwartungen bezüglich der künftigen Geschäftsentwicklung sind gestiegen.

Die positive Stimmungslage und die Zuversicht der Firmen sind bemerkenswert angesichts der zahlreichen und zuletzt weiter gestiegenen Unsicherheitsfaktoren. Zumindest kurzfristig scheinen der bevorstehende Brexit, das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl, die politische Lage in der Türkei, die labile Lage in der EU und die geopolitischen Krisen dem Grundoptimismus unserer Unternehmen nichts anhaben zu können.

Die bayerischen Unternehmen wurden in der aktuellen Umfrage auch danach befragt, welche Auswirkungen des anstehenden Brexit sie für ihr Unternehmen erwarten. Fast 58 Prozent der Betriebe gehen davon aus, dass es zu einem sog. „weichen Brexit“ kommen wird, das heißt, dass das Vereinigte Königreich auch künftig wirtschaftlich relativ eng an die EU gebunden sein wird. Vor diesem Hintergrund erwarten vergleichsweise wenige Unternehmen Auswirkungen des Brexit auf den eigene Betrieb. Am ehesten befürchten die bayerischen Unternehmen geringere Exporte ins Vereinigte Königreich – einerseits als Folge der konjunkturellen Abkühlung in UK, andererseits wegen der Abwertung des Britischen Pfunds.


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Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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