Letzte Aktualisierung: 20. Juni 2017

Umfrage

IW-Konjunkturumfrage Bayern, Frühjahr 2017

Die Stimmung in den bayerischen Unternehmen hat sich weiter verbessert – sowohl im Hinblick auf die aktuelle Geschäftslage, als auch auf die Erwartungen für den weiteren Verlauf des Jahres 2017. Dies zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft durchgeführt hat.

Die positive Stimmungslage und die Zuversicht der Firmen sind angesichts der zahlreichen und zuletzt weiter gestiegenen Unsicherheitsfaktoren bemerkenswert. Der bevorstehende Brexit, das unberechenbare Handeln der Trump Administration, die politische Lage in der Türkei, die labile Situation in der EU und die geopolitischen Krisen z. B. im arabischen Raum oder zwischen Russland und dem Westen scheinen dem Grundoptimismus unserer Unternehmen nichts anhaben zu können.

Umso wichtiger ist vor dem Hintergrund des unsicheren globalen Umfelds eine verlässliche und wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik Im Inland. Das große Ausmaß an Bürokratie und die Regulierungsdichte in Deutschland wurde von den Unternehmen als Haupthemmnis für Investitionen im Inland genannt. Mehr als die Hälfte der bayerischen Unternehmen (54,6 Prozent) sehen in zu hoher Bürokratie und Regulierungen ein bedeutendes Investitionshemmnis. Hinzu kommen 34,3 Prozent der Unternehmen, für die Bürokratie und Regulierungen in weniger starkem Maße die Investitionsbereitschaft hemmen. Nur 11,2 Prozent der Unternehmen berichten, dass Bürokratie und Regulierungen keine Rolle für ihre Investitionspläne spielen.


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Volkswirtschaftliche Grundsatzfragen

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