Letzte Aktualisierung: 14. November 2017

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Economic Outlook: Frühindikatoren auf einen Blick 11/2017

Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft stimmen weiterhin optimistisch. Das ifo-Geschäftsklima erreichte im Oktober ein neues Allzeithoch, sowohl die Lagebeurteilung als auch die Erwartungen verbesserten sich gegenüber dem Vormonat. Gleiches gilt für den sentix-Konjunkturindex. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie verharrte unverändert bei hohen 60,6 Punkten. Der ZEW-Konjunkturindikator nahm leicht, der Economic Sentiment Indicator spürbar zu. Lediglich die Lkw-Fahrleistung nahm zuletzt weniger stark zu als Vormonat.

Eurozone

Auch die Frühindikatoren für die Eurozone verbreiten weiterhin Optimismus. Beim sentix-Konjunkturindex verbesserten sich sowohl die Lagebeurteilung als auch die Erwartungen deutlich. Der Economic Sentiment Indicator ist ebenso aufwärts gerichtet wie der Einkaufsmanagerindex für die Industrie, der im Oktober auf 58,5 Punkte kletterte. Der ZEW-Konjunkturindikator hingegen gab etwas nach.

Das aktuelle ifo-Wirtschaftsklima für die Eurozone hat sich gegenüber dem Vorquartal verbessert, der Saldo stieg von +35,2 auf +37,0 Prozentpunkte. Allerdings ging der Erwartungssaldo um 5,8 auf +31,3 Punkte zurück, der Saldo der Lagebeurteilung stieg um 9,5 auf +42,9 Punkte.

Weltwirtschaft

Auch die Frühindikatoren für die Weltwirtschaft sind aufwärts gerichtet. Nach einer kleinen Delle zeigt der Bundesbankfrühindikator für die Weltwirtschaft wieder nach oben, der OECD leading indicator hat sich weiter verbessert. Der Einkaufsmanagerindex gab zwar leicht nach, bleibt mit 55,4 Punkten aber auf einem Niveau wie zuletzt vor sechs Jahren. Der RWI-Containerumschlagsindex konnte sich weiter verbessern, der Baltic-Dry Index gab zwar die letzten Tage nach, zeigt im Trend aber ebenfalls nach oben.

Auch das ifo-Weltwirtschaftsklima stieg gegenüber dem Vorquartal an, der Index nahm um 3,9 auf +17,1 Punkte zu. Dahinter stehen eine Verbesserung der Lagebeurteilung um 4,7 auf +17,2 Prozentpunkte und eine Zunahme der Erwartungen um 2,9 auf +16,9 Punkte.


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