Letzte Aktualisierung: 16. Februar 2018

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Economic Outlook: Frühindikatoren auf einen Blick 02/2018

Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft geben weiterhin positive Signale. Das ifo-Geschäftsklima konnte sich zum Jahresauftakt wieder leicht verbessern. Zwar gingen die Erwartungen zurück, die aktuelle Lage wurde aber nochmals deutlich besser beurteilt als im Vormonat. Beim sentix-Konjunkturindex gaben sowohl Lagebeurteilung als auch Erwartungen von hohem Niveau aus nach. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie ging ebenfalls zurück, bleibt aber über 60 Punkten. Zulegen konnten der Economic Sentiment Indicator und der ZEW-Konjunkturindikator. Auch die Lkw-Fahrleistung laut Mautstatistik hat zum Jahresende etwas stärker zugenommen.

Eurozone

Einige Frühindikatoren für die Eurozone gaben zuletzt etwas nach, sie bleiben aber durchwegs auf hohem Niveau. Der sentix-Konjunkturindex ging zum Jahresbeginn wegen gesunkener Erwartungen leicht zurück, die Lagebeurteilung fiel aber besser aus als im Vormonat. Der Economic Sentiment Indicator ging von hohem Niveau aus leicht zurück, sowohl für die EU insgesamt als auch für die Eurozone. Auch der Einkaufsmanagerindex für die Industrie gab leicht nach, mit 59,6 Punkten bleibt er aber auf sehr hohem Niveau. Leicht zulegen konnte der ZEW-Konjunkturindikator.
Auch das ifo-Wirtschaftsklima für den Euroraum stieg weiter an. Der Saldo nahm um 6,2 auf +43,2 Punkte zu. Dabei verbesserte sich die Lagebeurteilung von +42,9 auf +51,3 Prozentpunkte, der Erwartungssaldo stieg von +31,3 auf +35,4 Punkte.

Weltwirtschaft

Auch die Frühindikatoren für die Weltwirtschaft senden positive Signale. Der OECD leading indicator stieg zum Jahresende 2017 wieder über seinen langfristigen Durchschnitt. Auch der Bundesbank-Frühindikator für die Weltwirtschaft nahm weiter zu. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie gab leicht nach, mit 55,9 Punkte bleibt er aber ganz klar über der Wachstumsschwelle. Der Containerumschlagsindex stagniert auf hohem Niveau, nur der Baltic Dry Index zeigt im Trend weiter nach unten.

Die Daten des quartalsweise veröffentlichten ifo-Weltwirtschaftsklimas stammen vom November. Der Index hatte gegenüber dem Vorquartal um 3,9 auf +17,1 Punkte zugenommen. Dahinter standen eine Verbesserung der Lagebeurteilung um 4,7 auf +17,2 Prozentpunkte und eine Zunahme der Erwartungen um 2,9 auf +16,9 Punkte.


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