Letzte Aktualisierung: 15. März 2018

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Economic Outlook: Frühindikatoren auf einen Blick 03/2018

Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft gehen von hohem Niveau aus zurück. Der ifo-Geschäftsklimaindex konnte sein Allzeithoch nicht halten, sowohl die Lagebeurteilung als auch die Erwartungen gingen im Februar zurück. Gleiches gilt für den sentix-Konjunkturindex, hier fiel der Erwartungssaldo sogar in den negativen Bereich. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie gab zum zweiten Mal in Folge nach, liegt aber immer noch bei sehr hohen 60,6 Punkten. Auch der Economic Sentiment indicator und die ZEW-Konjunkturerwartungen gingen zurück. Für die Mautstatistik liegen noch keine aktuellen Daten vor.

Eurozone

Die Frühindikatoren für die Eurozone gaben zuletzt ebenfalls nach, bleiben aber auf hohem Niveau. Der sentix-Konjunkturindex sank merklich, was vor allem an den gesunkenen Erwartungen lag. Aber auch die aktuelle Lage wurde etwas weniger positiv bewertet als zuvor. Der Economic Sentiment indicator ging leicht zurück, sowohl für die Eurozone als auch für die EU insgesamt. Auch der Einkaufsmanagerindex für die Industrie gab etwas nach, er liegt aktuell bei 58,6 Punkten. Die ZEW-Konjunkturerwartungen sanken ebenfalls leicht, im Trend bewegt sich der Index aber seit mehreren Monaten seitwärts Die letzten Werte des vierteljährlich veröffentlichten ifo-Wirtschaftsklimas für den Euroraum stammen vom Februar. Der Saldo des Klimaindex nahm um 6,2 auf +43,2 Punkte zu. Dabei verbesserte sich die Lagebeurteilung von +42,9 auf +51,3 Prozentpunkte, der Erwartungssaldo stieg von +31,3 auf +35,4 Punkte.

Weltwirtschaft

Die meisten Frühindikatoren für die Weltwirtschaft zeigen nach oben. Minimal verbessern konnte sich der OECD-leading indicator, einen deutlicheren Anstieg verzeichnete der Bundesbank-Frühindikator für die Weltwirtschaft. Der Containerumschlagsindex stieg ebenfalls an, während sich der Batic Dry Index zuletzt seitwärts bewegte. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie blieb unverändert bei 56,0 Punkten und damit klar über der Wachstumsschwelle. Das ifo-Weltwirtschaftsklima konnte sich weiter verbessern. Der Index stieg gegenüber dem Vorquartal um 8,9 auf +26,0 Punkte. Dahinter standen eine Verbesserung der Lagebeurteilung um 11,1 auf +28,3 Prozentpunkte und eine Zunahme der Erwartungen um 7,0 auf +23,9 Punkte.


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