Letzte Aktualisierung: 21. April 2017

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Economic Outlook: Frühindikatoren auf einen Blick 04/2017

Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft zeigen wieder durchgängig nach oben. Der ifo-Geschäftsklimaindex erreichte im März das höchste Niveau seit 2011, sowohl die aktuelle Lagebeurteilung als auch die Erwartungen haben sich zuletzt verbessert. Beim sentix-Konjunkturindex blieb die Erwartungskomponente unverändert, die Lagebeurteilung fiel deutlich besser aus als im Vormonat. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie liegt mit 58,3 Punkten auf dem höchsten Stand seit Februar 2011. Der Economic Sentiment Indicator und der ZEW-Konjunkturindex sind gegenüber dem Vormonat ebenfalls gestiegen. Die Lkw-Fahrleistung wurde laut Mautstatistik wieder stärker ausgeweitet als zuletzt.

Eurozone

Auch die Frühindikatoren für die Eurozone sind aufwärts gerichtet. Der sentix-Konjunkturindex stieg sowohl dank einer besseren Lagebeurteilung als auch dank höherer Erwartungen. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie nahm ebenfalls zu und erreichte mit 56,2 Punkten den höchsten Stand seit 2011. Auch der ZEW-Konjunkturindikator konnte sich leicht verbessern. Nur der Economic Sentiment Indicator (ESI) für die Eurozone ging minimal zurück, der ESI für die EU insgesamt stieg leicht an.

Der letzte Wert des vierteljährlich erhobenen ifo-Wirtschaftsklimas für die Eurozone stammt vom Februar. Der Saldo aus positiven und negativen Urteilen der aktuellen Lage stieg von +2,0 auf +8,3 Prozentpunkte, der Erwartungssaldo verbesserte sich spürbar von +14,3 auf +26,9 Punkte. Der Klimaindex stieg folglich von +8,2 auf +17,2 Punkte.

Weltwirtschaft

Die globalen Frühindikatoren zeigen durchwegs nach oben. Der Bundesbank-Frühindikator für die Weltwirtschaft konnte sich ebenso weiter verbessern wie das OECD-Geschäftsklima. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie legte ebenfalls weiter leicht zu auf 54,5 Punkte. Auch die beiden Frachtindizes sind moderat aufwärts gerichtet.

Der letzte Wert des vierteljährlich erhobenen ifo-Weltwirtschaftsklimas stammt vom Februar. Der Index konnte sich verbessern und kletterte von -1,2 auf +2,6 Punkte wieder über die Nulllinie. Dabei stieg der Saldo der Lagebeurteilung um 6,3 Punkte, blieb mit -9,4 Prozentpunkten aber im negativen Bereich. Der Erwartungssaldo verbesserte sich um 0,9 auf +15,0 Punkte.


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