Letzte Aktualisierung: 14. Dezember 2017

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Economic Outlook: Frühindikatoren auf einen Blick 12/2017

Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft haben sich zuletzt unterschiedlich entwickelt, sie bleiben aber durchwegs auf hohem Niveau. Deutlich um 1,9 Punkte verbessern konnte sich der Einkaufsmanagerindex für die Industrie, der nun bei 62,5 Punkten liegt. Leicht zulegen konnten der ZEW-Konjunkturindikator sowie der ifo-Geschäftsklimaindex. Hier ging allerdings die Lagebeurteilung leicht zurück. Der Economic Sentiment Indicator gab leicht nach. Auch der sentix-Konjunkturindex ging zurück, und zwar sowohl die Lage- als auch die Erwartungskomponente. Zudem wurde die Lkw-Fahrleistung laut Maut-Statistik weniger ausgeweitet als im Vormonat.

Eurozone

Auch die Frühindikatoren für die Eurozone verbreiten weiterhin Optimismus. Der Economic Sentiment Indicator konnte sich leicht verbessern, ebenso der ZEW-Konjunkturindikator. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg deutlich um 1,6 auf 60,5 Punkte, das ist der zweithöchste Stand, der bisher ermittelt wurde. Lediglich der sentix-Konjunkturindex ging wegen der gesunkenen Erwartungen zurück. Die Lagebeurteilung fiel erneut besser aus als im Vormonat.

Die Daten des quartalsweise veröffentlichten ifo-Wirtschaftsklimas für die Eurozone stammen vom November. Hier hatte sich der Index verbessert, der Saldo stieg von +35,2 auf +37,0 Prozentpunkte. Allerdings ging der Erwartungssaldo um 5,8 auf +31,3 Punkte zurück, der Saldo der Lagebeurteilung stieg um 9,5 auf +42,9 Punkte.

Weltwirtschaft

Auch die Frühindikatoren für die Weltwirtschaft zeigen eine weitere Aufwärtsentwicklung der Weltwirtschaft an. Der OECD leading indicator verbesserte sich ebenso wie der Bundesbank-Frühindikator für die Weltwirtschaft. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie konnte seinen Rückgang vom Vormonat wieder wettmachen und liegt nun bei 56,0 Punkten. Lediglich der Containerumschlagsindex ging zurück, dagegen ist der Baltic Dry Index aufwärts gerichtet.

Die Daten des quartalsweise veröffentlichten ifo-Weltwirtschaftsklimas stammen vom November. Der Index hatte gegenüber dem Vorquartal um 3,9 auf +17,1 Punkte zugenommen. Dahinter standen eine Verbesserung der Lagebeurteilung um 4,7 auf +17,2 Prozentpunkte und eine Zunahme der Erwartungen um 2,9 auf +16,9 Punkte.


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