Letzte Aktualisierung: 16. Oktober 2017

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Economic Outlook: Frühindikatoren auf einen Blick 10/2017

Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft signalisieren weiterhin eine positive Konjunkturentwicklung. Lediglich das ifo-Geschäftsklima gab leicht nach – und zwar sowohl bei der Lagebeurteilung als auch bei den Erwartungen – bleibt aber auf sehr hohem Niveau. Weiter zulegen konnte der Einkaufsmanagerindex für die Industrie, der nun bei 60,6 Punkten liegt. Auch der Economic Sentiment Indicator, der ZEW-Konjunkturindikator und der sentix-Konjunkturindex verbesserten sich, bei letzterem Lage und Erwartungen. Auch die Lkw-Fahrleistung wurde laut Mautstatistik etwas stärker ausgeweitet als im Vorjahr.

Eurozone

Die Frühindikatoren für die Eurozone sind nun wieder durchwegs aufwärts gerichtet. Beim sentix-Konjunkturindex verbesserten sich sowohl die Lagebeurteilung als auch die Erwartungen. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg auf aktuell 58,1 Punkte. Der Economic Sentiment Indicator stieg sowohl für die Eurozone als auch für die EU insgesamt. Auch der ZEW-Konjunkturindikator erholte sich wieder leicht. Die Daten des quartalsweise erhobenen ifo-Wirtschaftsklima für die Eurozone stammen vom Juli. Der Index ist gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Der Saldo der Lagebeurteilung verbesserte sich von +21,9 auf +33,5 Punkte, der Erwartungssaldo stieg von +31,0 auf +37,1 Prozentpunkte. Somit erhöhte sich der Gesamtindex von +26,4 auf +35,2 Punkte.

Weltwirtschaft

Die Indikatoren für die Weltwirtschaft senden ebenfalls positive Signale. Der OECD leading-indicator steigt weiter an und liegt inzwischen wieder leicht über seinem langjährigen Durchschnitt. Der Bundesbank-Frühindikator für die Weltwirtschaft stagniert weiter auf einem Niveau oberhalb des langjährigen Mittels. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie konnte sich weiter verbessern und liegt aktuell bei 56,1 Punkten. Die beiden Frachtindizes sind im Trend ebenfalls aufwärts gerichtet. Die Daten des vierteljährlich erhobenen ifo-Weltwirtschaftsklimas stammen vom Juli. Der Gesamtindex ging minimal um 0,3 auf +12,7 Punkte zurück. Dahinter stehen jedoch gegenläufige Entwicklungen der beiden Index-Komponenten: Während der Saldo der Lagebeurteilung von +4,7 auf +12,0 Prozentpunkte anstieg, ging der Erwartungssaldo von +21,6 auf +13,4 Punkte zurück.


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