Letzte Aktualisierung: 14. Februar 2017

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Economic Outlook: Frühindikatoren auf einen Blick 02/2017

Deutschland

Die Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft zeigen erneut kein klares Bild. Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg auf 56,5 Punkte, auch der ZEW Konjunkturindikator konnte sich weiter verbessern. Der ifo-Geschäftsklima ging wegen der deutlich gesunkenen Erwartungen zurück, die Lagebeurteilung fiel etwas besser aus als im Vormonat. Gleiches gilt für den sentix-Konjunkturindex. Der Economic Sentiment Indicator ging minimal zurück, die Lkw-Fahrleistung nahm schwächer zu als im Vormonat.

Eurozone

Auch die Frühindikatoren für die Eurozone vermitteln kein klares Bild. Der sentix-Konjunkturindex gab leicht nach, da sich die Lagebeurteilung zwar verbesserte, die Erwartungen aber zurückgingen. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) für die Eurozone verbesserte sich minimal, für die EU insgesamt gab der ESI leicht nach. Der ZEW-Konjunkturindikator stagnierte, der Einkaufsmanagerindex für die Industrie stieg um 0,3 auf 55,2 Punkte. Das aktuelle ifo-Wirtschaftsklima für die Eurozone liegt im positiven Bereich zeigt nach oben. Der Saldo aus positiven und negativen Urteilen der aktuellen Lage stieg von +2,0 auf +8,3 Prozentpunkte, der Erwartungssaldo verbesserte sich spürbar von +14,3 auf +26,9 Punkte. Der Klimaindex stieg folglich von +8,2 auf +17,2 Punkte.

Weltwirtschaft

Die globalen Frühindikatoren sind zum Großteil aufwärts gerichtet. Der Bundesbank-Frühindikator für die Weltwirtschaft konnte sich weiter verbessern, ebenso der Einkaufsmanagerindex für die Industrie, der aktuell bei 53,7 Punkten liegt. Deutlich zulegen konnte der Containerumschlagsindex, während der Baltic Dry Index zuletzt nachgab. Der aktuelle Wert des OECD-Geschäftsklimaindex liegt noch nicht vor. Die Daten des quartalsweise veröffentlichten ifo-Weltwirtschaftsklima stammen vom November. Der Index verbesserte sich, bleibt aber unter dem langjährigen Durchschnitt. Der Anstieg ist den höheren Erwartungen zu verdanken, die Lagebeurteilung blieb zum dritten Mal in Folge unverändert.


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