Letzte Aktualisierung: 27. Juli 2018

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DGUV: Unfallrisiko bei der Arbeit erneut gesunken

Unternehmen in Deutschland nehmen den Arbeitsschutz ernst und tun viel für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Das spiegelt sich in sinkenden Unfallzahlen wider. Aktuellen Zahlen der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) zufolge lag das Risiko, bei der Arbeit einen meldepflichtigen Unfall zu erleiden, im vergangenen Jahr so niedrig wie nie zuvor.

Laut DGUV verringerten sich die relative Unfallquote in der gewerblichen Wirtschaft und im öffentlichen Dienst von 21,89 auf 21,16 meldepflichtige Arbeitsunfälle je 1.000 Vollarbeiter. Der Rückgang lässt sich über alle Branchen hinweg beobachten. Lediglich im Handel gab es eine leichte Zunahme. Insgesamt lag das Unfallrisiko im Bau- und Verkehrssektor deutlich über dem Durchschnitt, im Gesundheitswesen, im öffentlichen Dienst und in der Verwaltung deutlich darunter.

Auch die häufigsten Berufskrankheiten nehmen ab

Bei den häufigsten Berufskrankheiten waren die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr zwar insgesamt leicht rückläufig. Die Gesamtzahl der Fälle, in denen sich der Verdacht auf eine Berufskrankheit bestätigt, sank um 4,9 Prozent auf 38.080. Davon betrafen rund 18.400 Fälle arbeitsbedingte Hautekzeme, zum Beispiel durch Feuchtarbeit (2016: 19.641). Bei 6.649 Versicherten stellten die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung eine arbeitsbedingte Lärmschwerhörigkeit fest (2016: 6.850). Heller Hautkrebs, die dritthäufigste Berufskrankheit, war mit einem Anstieg um 165 Fälle allerdings die Ausnahme.


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