Letzte Aktualisierung: 01. Dezember 2016

Information

Gründerförderung in Bayern

Die Wertschöpfungsnetzwerke in Bayern sind leistungsfähig und hoch innovativ. Im Verbund mit etablierten Unternehmen spielen junge Unternehmen eine zunehmende Rolle, wenn es darum geht, Innovation und neue Impulse in die Wirtschaft zu tragen.

Junge Unternehmen stärken die Wirtschaftsstruktur Bayerns

Häufig besteht in den StartUp-Unternehmen ein großer Bedarf an Kapital, betriebswirtschaftlichem Know How und den notwendigen Kontakten zur Etablierung und Durchsetzung eines eigenen Geschäftsmodells.

Wirtschaftsförderung in Bayern – Gründerland Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat mit der Initiative Gründerland.Bayern ein umfangreiches Maßnahmenpaket eingeführt, um StartUps umfassend zu unterstützen. Die Initiative hat das Ziel, den Freistaat zum Gründerland Nummer 1 in Deutschland mit europaweiter Ausstrahlung zu entwickeln.

Die Initiative umfasst eine Reihe von Maßnahmen zur Unterstützung von Existenzgründern – angefangen von der Optimierung des Ökosystems, über die Verbesserung der Finanzierungssituation bis hin zur konkreten Unterstützung bei technologieorientierten Unternehmensgründungen.

Förderprogramme für Existenzgründer und StartUps

Die Gründerförderung gliedert sich in folgende Aufgabenfelder:

  • Bereits vor der Unternehmensgründung ist es sinnvoll, Expertenrat einzuholen. Das Bayerische Wirtschaftsministerium bietet hierzu gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds Coaching-Beratungsangebote.
  • Mit dem neu geschaffenen Förderprogramm „Start? Zuschuss!“ erhalten Neugründungen im Bereich der Digitalisierung bis zu 36.000 Euro an finanzieller Unterstützung.
  • Die Businessplan-Wettbewerbe in Bayern bieten herausragenden Gründern die Chance auf Geldpreise und öffentliche Aufmerksamkeit. Nicht nur die Sieger profitieren, denn jede Einreichung erhält intensives Jury-Feedback von erfolgreichen Unternehmern, Branchenexperten und Kapitalgebern.
  • Mit dem Programm zur Förderung der Validierung von Forschungsergebnissen und Erfindungen (Validierungsförderung) sowie des leichteren Übergangs in eine Gründerexistenz (FLÜGGE) werden Forschungstätigkeiten an bayerischen Hochschulen und Universitäten unterstützt, die den leichteren Übergang in eine Gründerexistenz vorbereiten sollen.
  • Mit der Förderung im Rahmen des Bayerischen Programms zur Förderung technologieorientierter Unternehmensgründungen (BayTOU) verfolgt die Bayerische Staatsregierung das Ziel, Firmengründungen in zukunftsträchtigen Technologiebereichen anzuregen und neugegründete Firmen zu unterstützen.
  • Die Initiative Gründer 50+ soll die Generation der über 50-jährigen Fachkräfte bei der Unternehmensgründung unterstützen und sie damit zu diesem Schritt ermutigen.
  • Eine solide finanzielle Ausstattung ist eine wesentliche Voraussetzungen, dass innovative Gründer ihre Ideen umsetzen können. Die Bayern Kapital GmbH finanziert junge, innovative Technologieunternehmen in Bayern mit Beteiligungskapital (Venture Capital). Bayerische Gründerteams und Startups werden mit den Finanzierungsangeboten der Bayern Kapital von der Seedphase bis hin zur Wachstumsphase (Wachstumsfonds Bayern) begleitet.
  • Um das Ökosystem für Existenzgründer weiter zu verbessern, werden derzeit Gründerzentren im Bereich der Digialisierung aufgebaut. In jedem Regierungsbezirk soll mindestens ein solches Zentrum entstehen. In einem Wettbewerbsverfahren müssen die Konzepte der einzelnen Städte und Regionen durch ihre Kombination aus Infrastruktur und Vernetzung überzeugen.

Gründer können auf von den verschiedenen Programmen der LfA Förderbank Bayern und der Bürgschaftsbank Bayern zur Risikoentlastung profitieren.

Weitere Informationen zur Initiative Gründerland.Bayern und den einzelnen Maßnahmen erhalten Sie, wenn Sie den Links auf der rechten Seite folgen.


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