Letzte Aktualisierung: 30. November 2016

Information

Instrumente zur Risikoentlastung bei Inlandsforderungen

Unternehmen können im Inlandsgeschäft aus einer Reihe von Instrumenten zur Risikominimierung und Finanzierung wählen. Private Anbieter sowie staatliche und halbstaatliche Einrichtungen haben entsprechende Angebote.

Bonitätsprüfung des Geschäftspartners

Der erste Schritt ist die Überprüfung der Bonität des Kunden. Ansprechpartner sind hier Kredit-Auskunfteien, wie z. B. der Verband der Vereine Creditreform e. V., Bürgel Wirtschaftsinformationen, Arvato Infoscore oder die Schufa Holding AG. Sie sammeln Informationen zum Zahlungsverhalten und berechnen einen Scoring-Wert, der die Bonität eines (potenziellen) Schuldners abbilden soll.

Risikoentlastung durch Warenkreditversicherung

Mit einer Warenkreditversicherung könen sich Unternehmen gegen den Ausfall von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen versichern, wobei der Schuldner dem gewerblichen Bereich zuzuordnen ist. Anbieter entsprechender Policen sind u. a. Euler-Hermes Kreditversicherung AG, Coface Deutschland, Atradius Kreditversicherung AG, R+V Allgemeine Versicherung AG oder auch Zurich Insurance Plc. Weitere Anbieter und zusätzliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV).

Liquiditätssicherung durch Factoring

Beim Factoring vermeidet das Unternehmen das Risiko von Forderungsausfällen. Dabei werden die Forderungen gegen entsprechende Gebühren und Zinsen. Der Vertrag kann in- und ausländische Forderungen umfassen, die en bloc oder auch einzeln an die sogenannte Factor (Factoring-Gesellschaft) verkauft werden. Anbieter finden Sie beim Deutschen Factoring Verband e. V. und dem Bundesverband Factoring für den Mittelstand.

Auf der rechten Seite finden Sie Links zu einigen Anbietern.


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