Letzte Aktualisierung: 24. Mai 2016

Information

Besonderheiten öffentlicher Fördermittel

In Deutschland stehen mehr als 1.500 Förderprogramme für verschiedene Finanzierungsanlässe zur Verfügung. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Angebotskategorien und erhalten Informationen, bei wem öffentliche Mittel beantragt werden können. Die öffentliche Hand bietet eine breite Palette an Fördermöglichkeiten für Unternehmen an. Die Mittel für bayerische Unternehmen fließen im Wesentlichen über folgende Förderorganisationen:

LfA Förderbank Bayern

Die LfA wird vom Freistaat Bayern getragen und fördert nur Vorhaben, von denen ein positiver Effekt für bayerische Unternehmen ausgeht. Ihre Förderpolitik ist auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet.

KfW Bankengruppe

Die von der Bundesrepublik Deutschland getragene, bundesweit tätige KfW Bankengruppe bietet eine für ganz Deutschland einheitliche Förderstruktur an. Im Vergleich zur LfA verfügt sie über deutlich höhere Ressourcen, kann deshalb auch größere Einzelfördervolumina übernehmen und größere Unternehmen fördern. Abgesehen davon gibt es keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen Förderzwecken und Förderwegen von LfA und KfW. Ein Konkurrenzkampf zwischen beiden Förderinstituten besteht nicht, vielmehr kooperieren beide Organisationen.

Bürgschaftsbank Bayern

Die Bürgschaftsbank Bayern stellt Unternehmen mit erkennbarem Bayernbezug in den Bereichen Handel, Handwerk, Hotel und Gaststätten sowie Gartenbau Förderbürgschaften zur Verfügung. Geförderte Vorhaben sind die Existenzgründung, Betriebserweiterung und/oder Modernisierung, Rationalisierung, Leasingfinanzierung und Konsolidierung.

Auftrags- und Exportversicherung der Bundesrepublik Deutschland

Auf die Versicherung von Auftrags- und Exportgeschäften ist die Euler Hermes Versicherungs AG spezialisert, die diese Aufgabe im Auftrag des Bundes durchführt.

Darüber hinaus stellt das Bundeswirtschaftsministerium eine öffentlich zugängliche Förderdatenbank zur Verfügung, die Informationen über weitere Fördereinrichtungen enthält: Förderdatenbank des Bundes .

Das Hausbankprinzip bei Fördermitteln

Die mit den Finanzmarktvorschriften verbundenen Auflagen verlangen eine ordnungspolitische und marktnahe Ausrichtung staatlicher Förderprogramme. Der Zugang zur Förderfinanzierung erfolgt dabei grundsätzlich über die Hausbank des Antragstellers. Die staatliche Förderbank stellt Kredite zur Verfügung, die von der Hausbank an die Kreditnehmer durchgereicht werden. Darüber hinaus übernimmt die Förderbank mit Bürgschaften, Haftungsfreistellungen oder Garantien einen Teil des Risikos der Hausbank.

Die marktwirtschaftliche Orientierung der Förderprogramme zeigt sich beispielsweise bei der
Zinsfeststellung. Grundlage der Zinsgestaltung ist der marktübliche, an der Bonität des Unternehmens ausgerichtete Zins, der entsprechend dem individuellen Förderprogramm durch Zinsabschläge für die Unternehmen attraktiver wird.Es kann hilfreich sein, sich vor den Gesprächen mit der Hausbank umfassend bei der Förderbank über Fördermöglichkeiten zu informieren.


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Ansprechpartner
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Volker M. Schilling

Mittelstand

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Volker M. Schilling
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