Letzte Aktualisierung: 29. April 2020

Information

Coronavirus: Verpflichtung zum Besuch der Ausbildungsbetriebe

Kontaktaufnahme der Auszubildenden mit Aussbildungsbetrieben

Berufsschüler*innen sind gemäß § 9 Abs. 1 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) bzw. § 15 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) für die Teilnahme am Berufsschulunterricht von der Arbeit freigestellt. Die Freistellung der Berufsschüler*innen durch ihre Arbeitgeber endet jedoch, wenn ein Besuch der Berufsschule über einen längeren Zeitraum hinweg unterbleiben muss.

Somit müssen Berufsschüler*innen entsprechend der Feststellung im KMS vom 13. März 2020 (VI-BO9100.7b:11420) Kontakt mit ihrem Ausbildungsbetrieb aufnehmen, ob dort ihre Arbeitsleistung an den ausfallenden Berufsschultagen erwartet wird.

Kontaktaufnahme der Schulleitungen mit Aussbildungsbetrieben

Die Schulleitungen werden allerdings gebeten, ihrerseits mit den Ausbildungsbetrieben Kontakt aufzunehmen und diese zu bitten, den Auszubildenden Lernzeiten einzuräumen, damit diese in die Lage versetzt werden, Materialien, Aufgaben etc., die ihnen von den Berufsschulen elektronisch zur Verfügung gestellt werden, sinnvoll zu bearbeiten.

Für Schüler*innen von Berufsfachschulen, für die weder § 9 Abs. 1 JArbSchG noch § 15 Abs. 1 BBiG unmittelbare Anwendung finden, kann entsprechend verfahren werden.


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Ansprechpartner
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Isabell Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

+49 (0)89-551 78-222
Isabell Grella
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