Letzte Aktualisierung: 22. Mai 2020

Information

Aktualisiert: Wiederaufnahme des Berufsschulunterrichtes

Sukzessive Wiederaufnahme des Schulbetriebes an den beruflichen Schulen seit 27. April 2020

Seit dem 27. April 2020 wurde unter Berücksichtigung der Maßnahmen zur Einhaltung des Infektionsschutzes der Unterricht aufgenommen für

  • Berufsschulen: Fachklassen vor Kammerprüfung, Klassen des vollzeitschulischen Berufsgrundschuljahres (BGJ),
  • Berufsfachschulen: Abschlussklassen,
  • Berufsfachschulen des Gesundheitswesens, Fachakademien: alle Abschlussklassen,
  • Fachschulen: Abschlussklassen.

Update: Weitere Ausweitung ab 11. Mai 2020

Ab dem 11. Mai kehren die Schüler*innen in den Präsenzunterricht zurück,

  • die 2021 einen Abschluss anstreben (Berufsabschluss oder spezifischer Abschluss der besuchten Schule),
  • in ganzjährigen Vollzeitmaßnahmen der Berufsvorbereitung und Berufsintegration.

Über den Stundenplan informiert die jeweilige Schule. Der Stundenplan wird ggf. im Umfang reduziert und angepasst, indem beispielsweise prüfungsrelevante Fächer und Fächer, die für den Erwerb von Schulabschlüssen relevant sind, priorisiert werden. Sportunterricht findet nicht statt.

Es finden keine verpflichtenden Leistungserhebungen während des zweiten Schulhalbjahres mehr statt. Auf Antrag besteht die Möglichkeit der Teilnahme an einem Leistungsnachweis zur Notenverbesserung.

Der Unterricht erfolgt auch in diesen Klassen in i. d. R. geteilten Gruppen. Die konkrete organisatorische Umsetzung (z. B. täglicher Unterricht mit geteilten Gruppen; gestaffelter Unterrichtsbetrieb im tage- oder wochenweisen Wechsel) erfolgt durch die jeweilige Schule.

Update: Weitere Ausweitung ab 15. Juni 2020

Alle weiteren Schüler*innen der beruflichen Schulen sollen nach aktuellem Planungsstand ab dem 15. Juni 2020 wieder in den Präsenzunterricht eingebunden werden. Die Umsetzung ist abhängig von den weiteren Entwicklungen des Infektionsgeschehens und wird ggf. angepasst.

Weitere Starttermine im Bereich der beruflichen Schulen (z. B. Schulen des Gesundheitswesens und des sozialpflegerischen Bereichs) werden noch gesondert mitgeteilt. Auch freiwillige schulische Angebote an Samstagen und in den Pfingstferien können eingeplant werden (z. B. auch für Leistungsnachweise).

Update: "Lernen zuhause"

Alle weiteren Schüler*innen der Vollzeitklassen, Klassen im Einzeltagesunterricht oder Blockklassen, die während der Phase des Wiedereinstieges planmäßig Unterricht hätten, arbeiten verbindlich im Rahmen von „Lernen zuhause“. Grundlage bildet weiterhin der gültige Lehrplan.

Freistellung gemäß § 15 BBiG auch für das "Lernen zuhause"

Auszubildende sind weiterhin vom Betrieb für den Unterricht gemäß § 15 BBiG freizustellen.

Die Auszubildenden sind grundsätzlich von den Ausbildungsbetrieben in dem Rahmen freizustellen, in dem auch der reguläre Präsenzunterricht stattfinden würde. Der konkrete Umfang der Freistellung für das „Lernen zuhause“ kann bei Bedarf zwischen den dualen Partnern in vertrauensvoller Abstimmung festgelegt werden. Der Begriff „Lernen zuhause“ ist in diesem Zusammenhang nicht nur auf das häusliche Umfeld beschränkt und kann daher auch ziel- und handlungsorientiert im Betrieb erfolgen. Wo sich der Lernort für den Onlineunterricht befindet, legen Ausbildungsbetriebe und Auszubildende fest.

Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb

Grundsätzlich sind Auszubildende weiterhin verpflichtet, zur Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb zu erscheinen. Der Freistellungstatbestand aus § 15 Abs. 1 Nr. 1 BBiG entfällt.

Sofern jedoch die jeweiligen Berufsschulen Unterrichtsmaterial über Lernplattformen oder in ähnlicher Art und Weise zur Verfügung stellen, ist davon auszugehen, dass den Auszubildenden zur Bearbeitung dieser Materialien ausreichend Zeit während der Ausbildung zur Verfügung gestellt werden muss.

Da zudem in vielen Fällen aufgrund von vorübergehenden Betriebsschließungen oder Kurzarbeit keine reguläre Ausbildung mehr möglich ist, müssen in jedem Fall individuelle Absprachen zwischen Ausbildungsbetrieb und Auszubildenden erfolgen. Grundsätzlich ist der Ausbildungsbetrieb verpflichtet, alle verfügbaren Mittel auszuschöpfen, um die Ausbildung weiter zu gewährleisten.


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Ansprechpartner
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Isabell Grella

Berufliche Bildung, Weiterbildung und Projekte

+49 (0)89-551 78-222
Isabell Grella
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