Letzte Aktualisierung: 07. September 2017

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NAFTA-Neuverhandlung könnte teuer für deutsche Wirtschaft werden

Die zweite Verhandlungsrunde des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA) ist am 05. September 2017 in Mexiko-Stadt zu Ende gegangen. Die Auftaktverhandlungsrunde hatte bereits am 17. August 2017 in Washington stattgefunden.

Laut der offiziellen Verhandlungspositionen der USA und Kanada soll unter anderem die sogenannte „Ursprungsregel“ modernisiert werden. Die USA wollen damit erreichen, dass die amerikanischen Anteile in der Wertschöpfungskette eines Produktes erhöht werden, um weiterhin die zollfreie „NAFTA Zertifizierung“ eines End-Produktes zu sichern. Zudem sollen damit das Arbeitsrecht bzw. die Lohnkosten, Arbeitszeiten und Arbeitssicherheiten in NAFTA-Ländern angepasst werden.

Setzen sich diese Forderungen durch, könnte das für deutsche Firmen zu erhöhten Produktionskosten führen. Vor allem für Unternehmen aus der Automobilbranche, die ihre Produkte in Mexiko anfertigen lassen. Die dritte Verhandlungsrunde ist am 23. September 2017 im kanadischen Ottawa geplant. Die Verhandlungsrunden werden im Drei-Wochen-Takt stattfinden. Die Verhandlungen sollen bis Anfang 2018 abgeschlossen werden - ein sehr ehrgeiziges Ziel für ein solch komplexes Abkommen.


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Kelvin Strausman

Außenwirtschaft Nordamerika, Südamerika

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