Letzte Aktualisierung: 20. Februar 2018

Starkes Bayern - starkes Europa

Rückblick - Die Zukunft der NATO und der Europäischen Sicherheitspolitik

Im Rahmen der 54. Münchner Sicherheitskonferenz veranstaltete die vbw am 16. Februar 2018 gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI) ihren traditionellen Fachkongress zu aktuellen Themen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Hauptredner in diesem Jahr war der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der über die Zukunft der NATO sprach.

Europa muss mehr Verantwortung übernehmen

Gastgeber vbw Präsident Alfred Gaffal appellierte in seiner Begrüßung an Deutschland und Europa, in Zukunft deutlich mehr Verantwortung zu übernehmen. Er begrüßte den Beschluss von 25 europäischen Ländern, im Rahmen von PESCO (Permanent Structured Cooperation) im militärischen Bereich enger zusammen zu arbeiten. Deutschland und Frankreich, so Präsident Gaffal, müssten dabei als Zugpferd vorangehen. Darüber hinaus machte er deutlich, dass Deutschland das von der NATO geforderte Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes in die Verteidigung zu investieren, erreichen müsse. Bayerische Unternehmen gehören zur Weltklasse in den wichtigen Schlüsselindustrien und können hochwertige Produkte und Dienstleistungen für staatliche Sicherheitsaufgaben anbieten.

Bayerischer Innenminister Herrmann zur nationalen Sicherheitslage

Weitere Experten aus Politik und Wirtschaft bereicherten die Diskussion. So betonte der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann die Bedeutung der europäischen Sicherheitspolitik für die Lösung der Flüchtlingsfrage. Der Ständige Vertreter der Bundesrepublik Deutschland im Nordatlantikrat, Botschafter Dr. Hans-Dieter Lucas, forderte mehr Zusammenarbeit zwischen NATO und EU. BDI-Präsident Prof. Dieter Kempf sprach über die Herausforderungen aus Sicht der deutschen Industrie und eine Sicherheitspolitik 4.0.

Rückblick

Rückblick - Die Zukunft der NATO und der Europäischen Sicherheitspolitik
am 16.02.2018 in München


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