Letzte Aktualisierung: 29. Mai 2017

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Ausländische Direktinvestitionen – ein Blick auf das Investitionsengagement Bayerns und Chinas

Ausländische Direktinvestitionen – ein Blick auf das Investitionsengagement Bayerns und Chinas

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Die Globalisierung hat nicht nur zu einer starken Ausdehnung des Welthandels, sondern auch zu einer Internationalisierung der Produktionsprozesse geführt, denn diese sind in zunehmendem Maße über Landesgrenzen hinweg organisiert und nach Fertigungsschritten auf viele einzelne Unternehmen verteilt. Gerade rohstoffarme Länder sind in dem Zusammenhang auf eine innovative und leistungsfähige Industrie angewiesen, die durch ausländische Direktinvestitionen (ADI) positive Impulse erhält.

Daher setzt sich die vbw intensiv gegen Protektionismus und den Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen ein, denn die weltweiten Abschottungstendenzen gefährden die internationale Ausrichtung der bayerischen und deutschen Wirtschaft.

Die wachsenden Direktinvestitionsströme aus Nicht-OECD-Ländern wie China und das zunehmende Engagement ausländischer Staatsfonds haben jedoch in der Bundesrepublik Deutschland eine intensive Debatte über mögliche Schutzmaßnahmen gegenüber ausländischen Investoren ausgelöst. Sorgen bereiten hier vor allem die Risiken von Staatsfonds sowie die Wettbewerbsverzerrungen durch grenzüberschreitende industriepolitische Interventionen.

Dies macht eine genauere Auseinandersetzung mit der Wirtschaftsentwicklung Chinas, seiner internationalen strategischen Ausrichtung sowie seinem tatsächlichen wirtschaftlichen Engagement in Bayern und Deutschland notwendig.


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Cynthia Foly

Außenwirtschaft, Sicherheit

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