Letzte Aktualisierung: 19. Dezember 2018

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US-Zölle auf Stahl und Aluminium - Bedeutung für Bayern und Deutschland

Am 23. März 2018 traten die Erklärungen von US-Präsident Donald Trump zur Einführung der Zölle auf Aluminium und Stahl in Kraft. Nach einem Aufschub bis zum 01. Juni 2018 gelten die Zölle auch für Lieferanten aus der Europäischen Union. Die Einführung eines Importzolls für Automobile lässt Trump prüfen. Inzwischen wird mit Vergeltungszöllen auf US-Waren reagiert oder damit gedroht. Die Gefahr der Eskalation zum Handelskrieg ist real.

Das Zollregime zwischen USA und EU ist nicht mehr zeitgemäß

Die heute zwischen EU und USA geltenden Zölle waren in der Uruguay-Runde verhandelt und 1994 vertraglich vereinbart worden. Inzwischen haben sich die Gegebenheiten im Welt-handel massiv verändert. Deshalb berieten EU und USA ab 2013 über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft – TTIP. Diese Verhandlungen wurden 2016 leider abgebrochen, nicht ohne Zutun der europäischen Seite.

Deeskalation ist angesagt

Der Zollstreit zeigt: An der Wiederaufnahme der Gespräche führt kein Weg vorbei. Die durch den wachsenden Zollkonflikt bei unseren Unternehmen ausgelösten Ungewissheiten müs-sen schnellstens beendet werden. Wir brauchen eine Deeskalationsstrategie. Ziel ist das weltweite Absenken der Zölle. Dass dies auch mit Präsident Trump zu machen wäre, zeigt sein Vorschlag, sämtliche Zölle auf Null zu setzen.

Überblick zum Handelsstreit und den Effekten neuer Zollbelastungen

Einen Überblick über die aktuelle Lage im Handelsstreit mit den USA und über die Effekte neuer Zollbelastungen gibt die von uns bei der Ernst & Young GmbH (EY Economic Advisory) beauftragte Studie „US-Zölle auf Stahl und Aluminium: Bedeutung für Bayern und Deutschland“.


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Joachim Feldmann

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