Letzte Aktualisierung: 01. März 2017

Deutschland hat Zukunft

Terror und Cyberattacken – Brauchen wir eine Sicherheitspolitik 4.0?

Unter dem Motto Terror und Cyberattacken – Brauchen wir eine Sicherheitspolitik 4.0? trafen sich am 17. Februar 2017 rund 200 Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf Einladung der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und des BDI – Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz, um über sicherheitspolitische Themen aus Sicht der Unternehmen zu diskutieren.

Neuausrichtung der deutschen Sicherheitsarchitektur

Der Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung lag auf der Debatte um eine Neuausrichtung der deutschen Sicherheitsarchitektur als Reaktion auf eine veränderte weltweite Bedrohungslage. Diese reicht von Kriegen und Konflikten über Terrorismus und Naturkatastrophen bis hin zu Cyberangriffen und Industriespionage.

Unternehmen brauchen effizienten Wirtschaftsschutz

vbw Präsident Alfred Gaffal betonte in diesem Zusammenhang, dass die Teilhabe unserer Unternehmen an der bestehenden offenen Weltordnung mit einem möglichst freien Warenverkehr und ungehinderten Zugängen zu Beschaffungs- und Absatzmärkten Grundvoraussetzung für unseren wirtschaftlichen Erfolg und unseren Wohlstand sei. Ein effizienter Wirtschaftsschutz ist dafür unverzichtbar. Soll dieser gelingen, so Gaffal, müssten Deutschland und Europa noch besser vorbereitet sein als bisher.

Vernetzung aller Sicherheitsakteure in Deutschland und Europa

Dabei sei ein Comprehensive Approach in der Verteidigungs- und Außenpolitik, der eine Vernetzung aller Sicherheitsakteure Deutschlands und Europas gewährleistet, unumgänglich, so BDl Präsident Professor Dieter Kempf. Weder Abschottung noch außenpolitische Zurückhaltung werden unsere Sicherheit verbessern. Deutschlands beste Chance, die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen, ist die Konflikte gemeinsam mit seinen Partnern zu begegnen - auch dort, wo sie entstehen.

Zentrales Thema der Veranstaltung waren auch die Herausforderungen an die internationale Bündnisfähigkeit. Denn neben der Bedrohung durch terroristische Anschläge in Europa rücken durch den Ukraine-Konflikt konventionelle Bedrohungen an der Ostgrenze der NATO wieder in unser Bewusstsein. Auf diese Entwicklungen müssten Europa und Deutschland gemeinsame Antworten finden, so Gaffal.

Bilder (9)

Alfred Gaffal
Dr. Katrin Suder
Prof. Dieter Kempf
Claus Günther
Stefan Auerbach
Dr. Stefan Mair
Arne Schönbohm
Sven Afhüppe
Podiumsdikussion

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Cynthia Foly

Außenwirtschaft, Sicherheit

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Cynthia Foly
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