Letzte Aktualisierung: 13. Dezember 2016

Pressemitteilung

Drei oberbayerische Hochschulen erhalten Förderung für MINT-Studierende / Brossardt: „Bayerische Arbeitgeberverbände unterstützen Nachwuchssicherung“

13.12.2016 - München/Rosenheim/Weihenstephan

Die Technische Universität München, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf erhalten im Rahmen des Projekts „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ eine Förderung für MINT-Studierende, damit diese am Ball bleiben, ihr Studium nicht abbrechen und somit ein Beitrag zur Sicherung des MINT-Nachwuchses geleistet wird. Über eine Laufzeit von drei Jahren werden insgesamt 14 bayerische Universitäten und Hochschulen mit bis zu 150.000 Euro unterstützt. Das gaben Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, und Bernd Sibler, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, in München bekannt.

„Nur mit Innovationskraft und dem nötigen Know-how in den modernen Schlüsseltechnologien kann sich Bayern im globalen Wettbewerb behaupten. Dafür brauchen wir gut ausgebildeten MINT-Nachwuchs. Hier setzt das Projekt ‚MINTerAKTIV‘ an. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Studierende so zu verbessern, dass sie mit Begeisterung am Ball bleiben und ihr Studium nicht vorzeitig abbrechen“, erklärte Brossardt. Ein Großteil der Projekte enthält Maßnahmen im Bereich des Übergangs von der Schule zur Hochschule. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Lehr- und Lernkonzepte unter Berücksichtigung der zunehmenden Heterogenität der Studienanfänger. Zudem werden Kooperationen mit regionalen Partnern vorangetrieben, um den Praxisbezug im Studium zu erhöhen.

Wissenschaftsstaatssekretär Sibler ergänzte: „Die Staatsregierung hat sich zum Ziel gesetzt, insbesondere zukunftsträchtige Branchen mit noch mehr qualifizierten Fachkräften zu versorgen. Dafür gehen wir die Weiterentwicklung und Verbesserung der Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Studienabschluss gerade im Bereich der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Freistaat weiter aktiv an.“

Die Technische Universität München setzt mit der Maßnahme „Studier´s doch! EI in einer Woche“ darauf, zusätzliche Aufklärungsarbeit über Elektrotechnik und Informationstechnik zu leisten. Ziel ist die Durchführung eines einwöchigen Probestudiums für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangs- stufe und für beruflich Qualifizierte. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim will mit „PRO-Aktiv - Physik in Rosenheim“ unterschiedliche aktivierende Lehrmethoden wie Just-in-time-teaching oder Peer-Instruction in Mathe- und Physik-Kursen vorantreiben. Bei der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf steht mit der Maßnahme „SGL Chemie - Selbstgesteuertes Lernen in der Chemie“ der Übergang zum Hochschulstudium im Mittelpunkt.

Das Projekt „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ knüpft nahtlos an die beiden Vorgängerprojekte „Wege zu mehr MINT-Absolventen“ von 2008 bis 2011 und „Erfolgreicher MINT-Abschluss an bayerischen Hochschulen“ von 2012 bis 2015 an, die das Wissenschaftsministerium und bayme vbm vbw gemeinsam ins Leben gerufen haben. Projektträger von „MINTerAKTIV“ ist das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, bayme vbm vbw beteiligen sich als Exklusivsponsoren.


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