Letzte Aktualisierung: 06. März 2020

Pressemitteilung

vbw zum Weltfrauentag: Knowhow und Talente von Frauen besser nutzen / Brossardt: „Bayerische Unternehmen fördern Vereinbarkeit von Beruf und Familie“

06.03.2020 - München

Anlässlich des „Internationalen Frauentags“ am 8. März 2020 fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. bessere Rahmenbedingungen für Frauen in der Arbeitswelt. „Wir müssen schon angesichts der demografischen Entwicklung und des Fachkräftebedarfs die Talente, das Knowhow sowie die Arbeitskraft von Frauen besser nutzen. Dabei gilt es, die Diskussion ohne ideologische Scheuklappen zu führen und klar anzuerkennen, dass es noch große Potenziale bei der Förderung der Erwerbstätigkeit von Frauen gibt. Dafür ist eine gesamtgesellschaftliche Anstrengung nötig“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Um den Anteil von Frauen in Vollzeitbeschäftigung zu erhöhen, das Durchschnittseinkommen von Frauen anzuheben und mehr Führungspositionen weiblich zu besetzen, müssen nach Ansicht der vbw grundlegende Voraussetzungen auf verschiedenen Ebenen geschaffen werden: „Wir brauchen eine ausreichende Infrastruktur bei staatlichen Kinderbetreuungseinrichtungen, Pflegeheimen oder Ganztagsschulen, damit Frauen Beruf und Familie besser vereinbaren können und Karrierebrüche verhindert werden. Hier muss der Staat für die Rahmenbedingungen sorgen, während die Unternehmen ihre Verantwortung auf betrieblicher Ebene wahrnehmen“, sagt Brossardt und betont: „Dass Bayern in punkto Familienfreundlichkeit gut dasteht, liegt auch an den zahlreichen Initiativen unserer Unternehmen, beispielsweise in Form flexibler Arbeitszeitmodelle, Elternzeitförderung oder betrieblicher Kinderbetreuung.“

Gefordert sind laut vbw auch die Frauen selbst, sich bei der Berufswahl weniger von traditionellen Rollenbildern leiten zu lassen. Ziel ist es, Mädchen und Frauen stärker für Berufe im Bereich der Natur- und Ingenieurwissenschaften zu begeistern, die traditionell hohe Verdienstmöglichkeiten bieten. Die bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbände führen regelmäßig Projekte an Schulen und Hochschulen durch, wie die ‚Mädchen-für-Technik-Camps‘, die ‚Girls‘ Day-Akademie‘ oder die ‚Forscherinnen-Camps‘. Im Rahmen ihrer „Initiative Fachkräftesicherung+“ engagiert sich die vbw außerdem für die Wiedereingliederung von Berufsrückkehrerinnen, beispielsweise mit dem Modellprojekt ‚Neustart für Frauen‘.

Eine gesetzliche Frauenquote lehnt die vbw ab. „Chancen statt Quoten“, so Brossardt.


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