Letzte Aktualisierung: 04. Juni 2020

Pressemitteilung

vbw zufrieden mit Konjunkturpaket der Bundesregierung / Brossardt: „Befreiungsschlag zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie“

04.06.2020 - München

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. zeigt sich zufrieden mit den Entscheidungen des Koalitionsausschusses für das Konjunkturpaket der Bundesregierung zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in Höhe von 130 Milliarden Euro. „Mit der befristeten Mehrwertsteuersenkung und der Stärkung der öffentlichen Nachfrage etwa durch den Solidarpakt werden Konjunkturimpulse gesetzt, die man jetzt braucht. Dass Konjunkturimpulse mit Zukunftsinvestitionen verbunden werden, macht das Konjunkturpaket rund. Die Überbrückungshilfe in Höhe von 25 Milliarden Euro für in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckende Unternehmen ist eine echte Hilfe. Das schafft zusätzliche Liquidität für kleine und mittlere Unternehmen und sichert deren Überleben“, kommentiert vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die vbw hält auch die Vorschläge für erweiterte Regelungen zu Verlustrückträgen für einen sinnvollen Mechanismus zur Unternehmenssicherung. „Die Verrechnung der jetzt entstandenen Verluste mit Gewinnen aus den Vor- bzw. Folgejahren senkt die Steuerbelastung der Unternehmen. Das erhält die dringend notwendige Liquidität im Betrieb und schafft Spielräume für Innovationen in die Zukunft“, so Brossardt. In diesem Zusammenhang begrüßt die vbw die steuerlichen Investitionsanreize durch erweiterte degressive Abschreibungsmöglichkeiten und die Ausweitung der steuerlichen Forschungsförderung. „Wir begrüßen auch, dass bis Ende 2021 die Sozialversicherungsbeiträge bei 40 Prozent gedeckelt werden. Das friert die Lohnzusatzkosten ein und sichert so die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Das gilt auch für die Deckelung der EEG-Umlage“, so Brossardt.

„Alles in allem hat der Koalitionsausschuss einen sehr teuren, aber gelungenen Kompromiss erarbeitet. An der ein oder anderen Stelle hätten wir uns aber noch mehr Mut für dringend notwendige Reformen gewünscht. Die Corona-Pandemie ist aus wirtschaftlicher Sicht noch lange nicht überstanden“, so Brossardts Fazit.


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