Letzte Aktualisierung: 06. Juli 2018

Pressemitteilung

vbw warnt vor Ausweitung des Handelskonflikts / Brossardt: „Eskalation nicht folgenlos für EU, Deutschland und Bayern“

06.07.2018 - München

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., warnt angesichts der von den USA und der Volksrepublik China gegenseitig verhängten Strafzöllen vor einem eskalierenden Handelskonflikt. „Die globalen Wertschöpfungsketten sind heute so eng miteinander verflochten, dass die Zuspitzung im Streit zwischen den USA und China nicht ohne Folgen für andere Weltregionen sowie für die EU, Deutschland und Bayern bleibt. Die Ausweitung der Strafzölle der US-Administration behindert den freien transatlantischen Handel, schafft Verunsicherung für die globale Wirtschaft und führt zu Milliardenschäden auch für die US-Wirtschaft und die amerikanischen Verbraucher. Das zeigt: Ein Handelskrieg kennt nur Verlierer.“

Die vbw unterstreicht, dass es in einer globalisierten Welt nicht mehr möglich ist, Handelsbeziehungen zwischen einzelnen Ländern isoliert zu betrachten. „Eine zunehmend protektionistische Wirtschafts- und Handelspolitik wirkt sich auf die gesamte Weltwirtschaft aus und schadet allen. Ich fordere die Beteiligten auf, endlich an den Verhandlungstisch zurückzukehren und eine gemeinsame Lösung zu finden – für die Wirtschaft, für die Unternehmen und ihre Beschäftigten sowie für die Verbraucher. Sie alle sind von einer weiteren Eskalation der Handelskonflikte massiv betroffen“, so Brossardt.


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