Letzte Aktualisierung: 03. April 2013

Pressemitteilung

vbw warnt vor Abschaffung der Studienbeiträge

14.01.2013 - München

Anlässlich des Volksbegehrens zum Volksentscheid über die Abschaffung von Studienbeiträgen an bayerischen Hochschulen betont Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., deren Notwendigkeit, um Studierenden optimale Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium bieten zu können.

Brossardt: „Die Abschaffung der Studienbeiträge würde die Rahmenbedingungen für Studierende deutlich verschlechtern. Die Einnahmen von 180 Millionen Euro im Jahr 2011 durch Studienbeiträge haben zu einem enormen Qualitätsvorsprung der bayerischen Hochschulen geführt. Dieser Qualitätsvorsprung darf nicht verspielt werden. Denn alleinige Nutznießer guter Rahmenbedingungen sind die Studierenden selbst. Ein Beleg dafür sind die steigenden Studienanfängerzahlen.“

Mit den Beiträgen wird beispielsweise mehr Lehrpersonal eingestellt und das Beratungsangebot für Studierende ausgeweitet. Darüber hinaus fließen die Beiträge in Verbesserungen der Infrastruktur sowie in die technische Ausstattung von Laboren oder die Ausstattung von Bibliotheken. Brossardt: „Das ist ein Mehrwert für die Lehre, den wir nicht abschaffen dürfen.“ Immerhin machen die Studienbeiträge gemessen am Staatshaushalt 4,4 Prozent der Gesamtfinanzierung der bayerischen Hochschulen aus.

Der bundesweite HIS-Studienqualitätsmonitor belegt: Studierende an Hochschulen, die Beiträge erheben, stellten bereits 2008 eine Verbesserung der Ausstattung, der Service- und Beratungsleistungen und der Betreuung durch die Lehrenden fest. Brossardt betont: „Studierende wissen diese Qualitätssteigerungen zu schätzen.“


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