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    Letzte Aktualisierung: 31. März 2016

    Pressemitteilung

    vbw und französischer Unternehmerverband MEDEF diskutieren über Digitalisierung, Innovationskraft und Ausbildung / Brossardt: „Deutschland und Frankreich müssen an einem Strang ziehen“

    31.03.2016 - München

    Bei einem Besuch des französischen Unternehmer­verbands MEDEF im Haus der Bayerischen Wirtschaft diskutierten Firmen­vertreter aus Frankreich und dem Freistaat über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung, die Steigerung der Innovationskraft von Unter­nehmen sowie Erfahrungen in der Ausbildung. vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt betonte zu Beginn des Austauschs: „Frankreich ist ein sehr wichtiger Partner Bayerns in Europa. Von der deutsch-französischen Partner­schaft und Freundschaft profitieren beide Länder gleichermaßen auch in wirt­schaftlicher Hinsicht.“

    Frankreich ist der zweitwichtigste Exportmarkt für die deutsche und der fünft­wichtigste für die bayerische Wirtschaft. 2015 wurden vor allem Kraftwagen, Kfz-Teile, Maschinen sowie elektronische und optische Erzeugnisse im Wert von zwölf Milliarden Euro aus dem Freistaat nach Frankreich ausgeführt. Das war ein Plus von 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Importe aus Frank­reich summierten sich 2015 auf sechs Milliarden Euro. Dabei nahm Bayern vor allem Maschinen und chemische Produkte aus dem Nachbarland ab. „Zudem sind die wirtschaftlichen Verflechtungen eng: Rund 3.000 bayerische Unter­nehmen pflegen Geschäftsbeziehungen nach Frankreich, und mehr als 400 französische Firmen haben eine Niederlassung im Freistaat“, erklärte Brossardt.

    Um die großen wirtschaftlichen Potenziale nutzen zu können, die die Digitali­sierung bayerischen und französischen Unternehmen bietet, regte Brossardt bei dem Treffen einen intensiveren Austausch bei technologischen Fragestel­lungen an. Angesichts eines möglichen Brexits, der noch nicht überwundenen Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der Folgen der Flüchtlingskrise zeigte sich der vbw Hauptgeschäftsführer aber auch besorgt über die Zukunft Euro­pas. „Es ist wichtig, dass Frankreich und Deutschland in dieser schweren Zeit an einem Strang ziehen, um Stabilität und Prosperität in Europa zu erhalten“, so Brossardt.

    Der französische Unternehmerverband MEDEF vertritt mehr als 750.000 Un­ternehmen aus allen Wirtschaftssektoren in Frankreich und ist in dieser Funk­tion Partnerverband von BDI und BDA in Deutschland. Die erste Station der Deutschlandreise der mehr als 40-köpfigen MEDEF-Delegation unter Leitung von MEDEF-Präsident Pierre Gattaz war Bayern.


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